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Merle Barmwater und Denis Schäfer von der Maria-Gress-Schule

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Schüler der MGS stellen Nistkästen für verschiedene Vogelarten her

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Stuttgart, den 2. Juli 2019

Landespreis der Werkrealschule geht an

Merle Barmwater und Denis Schäfer von der Maria-Gress-Schule

Preisverleihung durch Herrn Staatssekretär Volker Schebesta im neuen Schloss in Stuttgart

 

„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“. Wie könnte man schöner als mit diesem Kästner-Zitat  die Preisträger des Wahlpflichtfaches Gesundheit und Soziales (GUS), unter ihnen  Merle Barmwater und Dennis Schäfer aus der Klasse W10, würdigen.

Zusammen mit 28 anderen Schülerinnen und Schülern aus ganz Baden-Württemberg erhielten sie den Landespreis für besondere Leistungen in den Wahlpflichtfächern GUS, NUT (Natur und Technik) und WUI (Wirtschaft und Informationstechnik).  Merle und Dennis wurden in GUS für ihre besonderen sozialen und fachlichen Leistungen auch außerhalb der Schule gewürdigt. Für die Bewerbung zu diesem Preis mussten die beiden selbsttätig ein ansprechendes Bewerbungsschreiben verfassen, das in die Bewertung mit einfloss.

Zum Tagesprogramm gehörte  eine Exkursion zum „Schlupfwinkel“, einem Zufluchtsort für Kinder, die auf der Straße leben. Nachmittags  wurden sie im wunderschönen Ambiente des Weißen Saals im  Neuen Schloss in Stuttgart in einer gelungenen Feierstunde  gewürdigt. Die SWR- Moderatorin Janet Pollok fand dabei für jeden ganz persönliche Worte, die nicht nur der Klassenlehrerin Frau Becker-Jüttner und der betreuenden GUS Lehrerin Frau Hagel unter die Haut gingen. Auch die Familien konnten ganz besonders stolz auf ihre Kinder sein.  Die Würdigung war für Merle und Denis ein unvergesslicher Abschluss ihrer Schulzeit.

Der Preis wird gestiftet von der Fa. Porsche (NUT), der Stiftung Würth (WUI), der Caritas und dem diakonischem Werk (GUS). Herr Staatssekretär Schebesta, als Vertreter des Kultusministeriums, überreichte zusammen mit Vertretern der stiftenden Institutionen die Preise.

 

(Angela Hagel/ Gabriele Becker-Jüttner)

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.landespreis-werkrealschule.de/


Neue Wohnungen aus alten Paletten

Eine Gruppe Schüler der W9 beschäftigte sich in diesem Schuljahr in ihrer Projektprüfung mit einem sehr aktuellen Thema: dem Wiederverwerten von gebrauchten Dingen, auf Neudeutsch dem Upcycling.

Dabei machten sie sich auch Gedanken über eine andere sehr präsente Problematik, dem Verschwinden von Wildbienen und anderen Insekten. Diesen fehlt immer häufiger der passende Wohnraum zum Ablegen ihrer Eier und dem ungestörten Entwickeln ihrer Larven. Holzschuppen verschwinden, damit auch Wände und Dächer mit Ritzen und Spalten, alte Mauern werden verputzt, der Garten ist aufgeräumt wie ein Wohnzimmer. Totholzhäufen und verblühte Stauden werden im Herbst ordentlich weggeräumt und abgeschnitten, anstatt sie für Insekten und kleine Säugetiere als Winterschutz stehen zu lassen. Manche Vorgärten bestehen aus Steinen in unterschiedlichen Farben, ein lebensfeindlicher Ort für Tiere.

Ohne Wildbienen und Insekten verarmt unsere natürliche Umgebung immer mehr, Blüten werden weniger bestäubt, weniger Früchte entstehen, insektenfressende Vögel können ihren Nachwuchs nicht mehr ernähren, und als Folge sterben immer mehr Arten aus, die Vielfalt verschwindet.

Mit diesen Gedanken machten sich die drei Jungen und zwei Mädchen der W9 ans Werk.

Die Schüler zersägten eine gebrauchte Holzpalette auf die passende Größe und füllten die Zwischenräume mit allerlei Dingen, die sie in der Natur oder auf dem Speicher gefunden hatten: Kiefernzapfen, Schneckenhäusern, Holzstückchen, alten Ziegelsteinen, Schilfrohrstücken, und mehr.
Als Abschluss kam ein zugeschnittener Hasendraht obendrauf, so konnte nichts herausfallen und herausgenommen werden.

Das so entstandene Insektenhotel, eine Wohnanlage der Luxusklasse, sollte nun an einer günstig gelegenen Wand der Schule aufgehängt werden, nicht zu heiß, nicht zu feucht, nicht zu dunkel.

Es traf sich ganz gut, dass sich in dieser Zeit eine andere Klasse, die W5, im Biologieunterricht mit dem Thema Wildbienen beschäftigte. Die Schüler und Schülerinnen lernten einiges über die Lebensweise der Wildbienen kennen, ihre Nützlichkeit im Naturkreislauf und wie man sie am besten schützen kann. Schnell war klar, ein Insektenhotel ist eine tolle Sache, wir wollen eines an der Schule aufhängen.

So kam es zu einer gemeinsamen und fächerübergreifenden Aktion einiger Schüler der W9 und W5, in der ganz feierlich das schöne und selbstgebaute Insektenhotel aufgehängt wurde, in sicherer Höhe angebracht. Die W5 wird in den nächsten Wochen ab und zu mal nachschauen, ob und wo schon Bewohner eingezogen sind und wie sich das Hotel weiterentwickelt. Und hoffentlich als W6 im nächsten Schuljahr am Thema dranbleiben.


Sprachvermittlung nach der Stahlschen Methode

„Ich habe in die Augen der Kinder geschaut, dort sehe ich mehr als im Lehrplan.“

Winfried Stahl

Vertreter unserer Englisch-Fachschaft mit Winfried Stahl (3.v.l) und Annette Rapp (rechts im Bild)

Gibt es die Möglichkeit, eine Fremdsprache hirngerecht und intuitiv zu vermitteln – dem Mutterspracherwerb nachempfunden? Welche Alternativen zum herkömmlichen Schulbuch existieren? Wie werden wir den unterschiedlichen Schülern mit ihren verschiedenen Bedürfnissen gerecht? Und ist all das bildungsplankonform möglich?

Herr Winfried Stahl hat sich bereits vor Jahrzehnten auf den Weg gemacht und den Schüler in den Mittelpunkt gestellt. Dem Schüler etwas zutrauen ohne ihn zu überfordern, den Spracherwerb persönlicher, emotionaler und damit hirngerechter zu gestalten sind nur zwei von vielen Merkmalen seiner Methode.

Wir wollten es genauer wissen und haben uns auf den Weg nach Backnang gemacht, um die Modelschule zu besuchen und Unterricht nach der Stahlschen Methode live zu erleben. Die Theorie klang überzeugend – doch wir wollten wissen: Wie sieht der Unterricht genau aus? Wie kommunizieren die Schüler der unterschiedlichen Klassenstufen, wenn sie nach Stahl unterrichtet werden? - Und natürlich scheuten wir auch nicht den Diskurs mit Herrn Stahl und seinen vielen, erfahrenen Kollegen.

Gespannt verfolgten wir den Unterricht verschiedener Klassenstufen. Dabei war es beeindruckend zu erleben, mit welchen Kompetenzen die Schüler, die nach Stahl unterrichtet werden, sowohl im schriftsprachlichen als auch im mündlichen Bereich aufwarten konnten.

„Wir arbeiten intensiver mit weniger“, brachte es eine Kollegin auf den Punkt, die nach der Stahlschen Methode unterrichtet.  Aufs Wesentliche fokussiert waren die Schulstunden, die wir heute sehen durften. Besonders beeindruckten die langen, freien Texte, die die Schüler problemlos verfassten – und das grammatikalisch weitgehend fehlerfrei! Doch auch die Leichtigkeit, mit der die Jugendlichen auf hohem Niveau auf Englisch kommunizierten, brachte uns ins Staunen.

Nach der Hospitation wunderte uns nicht mehr, dass die Ergebnisse der VERA-Arbeiten, als auch die Noten der Abschlussklassen an der Max-Eyth-Realschule in den „Stahlklassen“ deutlich besser waren, als in den herkömmlich unterrichteten Schülergruppen.

In einer ausführlichen Gesprächsrunde konnten im Anschluss an die Hospitation viele Fragen geklärt werden. Nicht nur Stärken, sondern auch Grenzen der Stahlschen Methode wurden selbstkritisch diskutiert und hinterfragt.

Beschwingt und hochmotiviert machten wir uns nach einem intensiven Tag auf den Heimweg. Der angeregte Ideenaustausch unter Englischkollegen während der Fahrt machte klar: Wir sind noch nicht am Ende unserer Reise – es bleibt spannend!

Weitere Informationen zur Stahlschen Methode finden Sie unter https://www.skyelinemedia.de/.


Schüler der MGS stellen Nistkästen für verschiedene Vogelarten her

Exkursion ins Waldklassenzimmer Karlsruhe

Für die Klasse R6c stand am 03.05.2019 gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Frau Zipp und Frau Gürbüz im Rahmen des BNT Unterrichts ein Ausflug ins Waldklassenzimmer in Karlsruhe an. Mit Bus und Bahn ging es für die Schülerinnen und Schüler am Freitag endlich los.

In Karlsruhe angekommen, wurden wir auch schon von Herr Bardon erwartet. Er informierte uns über die Besonderheiten des Waldklassenzimmers. Dann ging es endlich ans Handwerk. Aufgeregt stellten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen gemeinsam Nisthilfen für verschiedene Vogelarten her. Dabei lernten sie den Werkstoff Holz und die dafür vorgesehenen Werkzeuge zu seiner Verarbeitung kennen.

Bearbeitet wurden verschiedene Holzarten unter anderem Birke, Douglasie, Esche, Kiefer usw.  Neben dem Vermessen, Anreißen, Sägen, Feilen, Schleifen und Nageln,  lernten die Kinder einiges über das Nistverhalten verschiedenster Vogelarten kennen. Zu dem handlungsorientierten und selbstentdeckenden Lernen wurden durch das gemeinsame  Arbeiten in Teams außerdem auch soziale und personale Kompetenzen gestärkt.

Nach drei Stunden gemeinsamen Werkelns, die große Freude bereiteten, ging es für die Klassen mit Bus und Bahn wieder zurück nach Iffezheim.


Juniorwahl macht Lust auf große Politik

Maria-Gress-Schule in Iffezheim beteiligt sich an bundesweitem Schulprojekt zur Europawahl
 
 
DAS KREUZCHEN GEMACHT: Die Juniorwähler in Iffezheim geben nach einer Unterrichtseinheit zum Thema Europawahl ihre Stimme ab. Die Ergebnisse werden im Internet veröffentlicht.
 
In Baden-Württemberg nehmen 314 Schulen teil
Iffezheim. In Finnland haben am Mittwoch die Wahllokale für die Europawahl geöffnet, in Iffezheim war es am Donnerstag soweit: Im Wahllokal, eingerichtet in der Sporthalle, sitzen Kevin, Stella und Alessia bereit, um die Wahlbenachrichtigung und den Ausweis mit dem Wählerverzeichnis abzugleichen. Erst dann gibt es den Stimmzettel, mit dem die Juniorwähler in einer der beiden Kabinen verschwinden. Die meisten haben ihr Kreuzchen schnell gemacht, falten den Bogen zusammen und stecken ihn unter den Blicken von Finn in die verplombte Wahlurne.
Es ist alles wie bei einer regulären Wahl, doch tatsächlich nahmen die Schüler aus den Jahrgangsstufen neun und zehn der Maria-Gress-Schule Iffezheim an der Juniorwahl zur Europawahl teil. Seit 20 Jahren gibt es dieses bundesweite Projekt, das junge Leute für Politik begeistern will, in dem die Schüler sich erst mit den Programmen der Parteien auseinandersetzen und zum Abschluss eine Wahl unter echten Bedingungen organisieren. EWG-Fachschaftsleiterin (Erdkunde-Wirtschaft-Gemeinschaftskunde) Julia Staudt nahm den Impuls von Schulleiter Carsten Bangert begeistert auf und meldete die Schule an. „Gerade für uns als Werkreal- und Realschule ist die Teilnahme an solch einem Projekt sinnvoll und wichtig, da wir Schüler aus den verschiedenen Milieus in den Klassen haben“. Ein weiterer Punkt sei, dass einige nach den Prüfungen in die Ausbildung gehen, also im alltäglichen Leben stehen.
Das Interesse an Politik sei zu Beginn der Unterrichtseinheit, die dem Urnengang vorausging, recht gering gewesen. Nur rudimentäre Kenntnisse waren über den Wahlvorgang selbst vorhanden. „Das Projekt hat mich noch einmal bestärkt, auf jeden Fall bei den Kommunalwahlen wählen zu gehen“, sagt die 16-jährige Alessia, die sich wie ihre sechs Kollegen freiwillig als Wahlhelfer meldete und – da das Interesse an den organisatorischen Posten so groß war – von ihrer Klasse gewählt wurde. „Da ich jetzt weiß, wie das abläuft, kann ich selbstbewusst in das Wahllokal gehen“ ergänzt Kevin, der mit seinen 16 Jahren ebenfalls an den Kommunalwahlen teilnehmen darf. Sie haben die Wahlbenachrichtigungen für jeden einzelnen Schüler geschrieben, haben die Wählerlisten angelegt, die Wahlkabinen, die Wahlurne aufgestellt und instruierten die Juniorwähler über das Prozedere.
Julia Staudt ist stolz, dass die Maria-Gress-Schule als eine von 314 Schulen in Baden-Württemberg ausgewählt wurde, immerhin kamen 52 nicht zum Zuge. Das Paket, das 250 Euro kostet – dazu gehörte auch eine Fortbildung für Julia Staudt und Unterrichtsmaterial für sie und ihre fünf Fachlehrer-Kollegen – stellt der Trägerverein Kumulus zur Verfügung, der unter anderen vom Deutschen Bundestag, vom Europäischen Parlament, sowie der Bundeszentrale und den Landeszentralen für politische Bildung finanziert wird.
Die Iffezheimer Schüler sind damit Teil der mehr als eine halbe Million Schüler in Deutschland, die als künftige Erstwähler angesprochen werden. Dass das Projekt erfolgreich ist, das belegen die neun Prozent Steigerung bei den Erstwählern. Doch damit allein ist es nicht getan: Die jungen Leute informierten sich über die Parteiprogramme, diskutierten, erstellten Plakate, die in der Schule aushängen und auch von den jüngeren Klassen neugierig als Diskussionsgrundlage verwendet werden. „Die Schüler sind auch Multiplikatoren“, sagt Julia Staudt. „Sie tragen den Wunsch, zur Wahl zu gehen, in ihre Familien und sorgen damit für Anstöße zur politischen Auseinandersetzung“. Am Tag nach der Wahl zählen die Wahlhelfer die Stimmen aus und melden das Ergebnis nach Berlin. Bis zum 26. Mai, 18 Uhr, müssen sie stillhalten. Dann werden die Ergebnisse der Juniorwahl im Internet veröffentlicht.
 
Mit freundlicher Genehmigung der Badischen Neuesten Nachrichten vom 18.05.2019 der Mitarbeiterin Martina Holbein

Europa als Lebensgefühl

Europäischer Wettbewerb gibt Kindern und Jugendlichen kurz vor Wahl eine Stimme / Preisträger der Maria-Gress-Schule mit zahlreichen Preisen für kreative Arbeiten geehrt

Iffezheim (Hof) – „YOUrope - Es geht um dich!“ Unter diesem Motto gab der 66. Europäische Wettbewerb in diesem Jahr allen Kindern und Jugendlichen kurz vor den Wahlen zum Europäischen Parlament eine Stimme, um ihre Forderungen auf kreative Weise an die Politiker herantragen und sich aktiv einbringen zu können. Für die Maria-Gress-Schule war der Tag der Ehrungen ein ganz besonderer: Denn zeitgleich mit den Preisverleihungen fand an der Verbundschule auch die Juniorwahl zur Europawahl statt, bei der alle neunten und zehnten Klasse ihre Stimme abgeben und somit vor allem ihre Meinung kundtun durften.

Werner Henn, Vorsitzender der Europa-Union Kreisverband Baden-Baden/Rastatt, betonte in seiner Ansprache, dass Europa mehr als nur Verträge seien: „Europa ist ein Lebensgefühl. Europa sind wir!“ Mit den Arbeiten der kreativen Schülerinnen und Schüler könne man Europa im Kleinen gestalten. Herr Henn bedankte sich sowohl für das Engagement der talentierten Preisträger als auch für die Unterstützung durch Lehrer sowie Eltern.

Der Europäische Wettbewerb ist einer der ältesten Schülerwettbewerbe und erreichte in diesem Jahr über 70.000 Jugendliche von 1.131 Schulen. Im Modul „Augen auf!“ machten die teilnehmenden Sechst- und Siebtklässler auf kleine Dinge in ihrem Alltag aufmerksam, die ihrer Meinung nach unverzichtbar sind, um das Leben in Europa zu bereichern.  Arbeiten der Fünft- und Sechstklässler zum Thema „Parlament der Tiere“ zeigten, worüber sich die Tiere im Zoo wohl miteinander streiten oder verhandeln würden. Die achten Klassen stellten mit ihren Werken zum Thema „Influenced“ dar, inwieweit das Netz mit seinen Akteuren das Leben und Denken von Jugendlichen beeinflusst. Die Preisträger der Maria-Gress-Schule reichten dabei im Bereich Bildende Kunst Collagen, Gemälde, Zeichnungen oder Fotografien ein. Im Fach Deutsch überzeugten die Preisträger mit ihren selbstverfassten Elfchen.

Rektor Carsten Bangert zeigte sich überaus erfreut über seine insgesamt 31 Preisträger und übergab gemeinsam mit dem schulinternen Organisationsteam bestehend aus Brigitte Schülj-Holl (Fachschaftsvorsitzende BK), Franziska Waltemate, Patricia Zopf und Truc Truong insgesamt 23 Ortspreise an Lias Fritz, Joleen Marin, Sophie Weber, Angelina Astarita, Nathalie Bernabé, Melike Gürbütz, Amelie Külgen, Jona Meier (alle R5), Viola Hauns, Leni Ruf, Mia Pollmann, Sophie Seitz, Laura Esposito, Annika Kirchner (alle R6), Klara Bleich, Simon Wilk, Elias Ziegler (alle R7a) sowie Fabienne Berger, Leonie Glanz, Alexandra Gorda, Elias Kistner, Daniel Vasilenko und Raymon Wiesner (alle R8). Marc-André Mangold (R6) erhielt einen Landespreis. Landespreise mit Bundespreisnominierungen gingen an Alina Ehler, Jara Mayer, Anastasie Reichert, Anais Rey, Joni Hoxha, James Lindt und Alexander Sushkov (alle R6).

Neben der Preisverleihung zum Europäischen Wettbewerb wurden an diesem Tag auch die Preisträger des 61. Schülerwettbewerbes des Landtags Baden-Württemberg geehrt. Bürgermeister Christian Schmidt überbrachte die Glückwünsche von Landtagspräsidentin Aras und betonte, wie wichtig gerade in Wahlzeiten die politische Beteiligung der jungen Generation sei. Die Teilnahme an solchen Wettbewerben sei eine kreative Möglichkeit, Demokratie zu leben.

Die insgesamt 3.420 Teilnehmenden des Schülerwettbewerbs des Landtages gestalteten in diesem Jahr Plakate, die auf die Situation von Kindern auf der ganzen Welt aufmerksam machen sollten. Hier durfte die Maria-Gress-Schule insgesamt 24 Preisträger verzeichnen. Einen dritten Preis für ihre Einzelarbeiten erhielten Yvonne Bergen, Daoud Berkouk, Valerie Bolender, Milena Göhner, Ben Krieg, Annika Martin, Soraya Pall, Leon Stepanovsky und Marie Weiland (alle R9) sowie Valeria Cantante, Stella Lohse, Alina-Marie Dirksen, Alessia Kühn, Niklas Dohms, André Wiesner, Sophia Eckert, Melina Windolph, Finn Kehrer, Tim Olschimke, Chiara Miccoli und Elina Weber (alle R9) jeweils für ihre Partnerarbeiten. Odisej Kutjakidi, Olivia Smuda und Tim Wetzel wurden jeweils mit dem zweiten Preis geehrt.

Musikalisch umrahmt wurden die Feierlichkeiten von der Schulband der Maria-Gress-Schule unter der Leitung von Christina Heinrich.


Badisches Tagblatt vom: 03.05.2019

Gemeinde Iffezheim investiert rund 128000 Euro in die Maria-Gress-Schule

Digitale Infrastruktur wird komplett erneuert

Iffezheim (mak) - Die Maria-Gress-Schule wird im kommenden Jahr für knapp 127700 Euro mit neuen Computern und neuem PC-Netz ausgestattet. Der Gemeinderat stimmte in seiner jüngsten Sitzung den Anschaffungen zu.

Die Maria-Gress-Schule wurde 2015 mit einem Lehrer/Schüler-PC-Netzwerk ausgestattet. Die Finanzierung erfolgte über einen Leasingvertrag, der zum 31. Dezember dieses Jahres endet, wie Schulleiter Carsten Bangert dem Gremium erläuterte. Weiterhin sei es erforderlich, die technisch überholte IT-Infrastruktur der Schulverwaltung zu erneuern. Anfang Februar hatte deshalb ein Gespräch der Schulleitung, Fachlehrer, Gemeindeverwaltung und des Dienstleisters Iteos stattgefunden, bei dem der aktuelle Bedarf ermittelt wurde. Die Gesamtinvestition für die Ersatzbeschaffung der Schüler/Lehrer-PCs und der Schulverwaltung belief sich bei der ersten Kostenschätzung noch auf 146126 Euro. "Durch einen eigenen virtuellen Server ist vorgesehen, dass die Datensicherung der Schule, die E-Mail-Anbindung sowie weitere Anwendungen, die bisher über den Gemeindeserver erfolgen, künftig durch eine eigene IT-Infrastruktur bei der Schule erfolgen", führte Bangert weiter aus. Dies sei insbesondere den datenschutzrechtlichen Bestimmungen der personenbezogenen Schülerdaten geschuldet. Hierdurch könne im Gegenzug auf die kostenpflichtige Netzanbindung zum Rathausnetz verzichtet werden, verdeutlichte der Rektor. Bei einem erneuten Gespräch mit der Schulleitung und Iteos konnten die Gesamtkosten auf 127700 Euro (brutto) reduziert werden. Die endgültigen Kosten ergeben sich aus der noch durchzuführenden Ausschreibung. "Diesen Aufwendungen stehen Zuwendungen aus dem Digital-Pakt entgegen, deren Höhe derzeit noch nicht verbindlich vorliegt", ergänzte Bürgermeister Christian Schmid. Man gehe von einem Förderbetrag in Höhe von 500 Euro je Schüler aus, die Schulverwaltung erarbeite derzeit den erforderlichen Medienentwicklungsplan. Das Ausschreibungsverfahren und die geplante Installation während der Weihnachtsferien erfordern eine entsprechende Vorlaufzeit, die erforderlichen Mittel betreffen erst den Haushalt 2020, weshalb die Verwaltung bereits jetzt eine Ermächtigung zur Ausschreibung und Beschaffung der Hard- und Software benötigte. Die voraussichtlich anfallenden Gesamtkosten für den Leasingvertrag von rund 27500 Euro jährlich erfolgen im Vorgriff auf die Haushaltsjahre 2020 bis 2024.


Gründergeist der Maria-Gress-Schüler überzeugt Großunternehmer

Schulteam der MGS verpassen beim Start-up-BW-Young-Talents-Pitch knapp den ersten Platz / Geschäftsidee „Clean-Up“ überzeugt die Jury

Freiburg - Dem Müllproblem in großen Städten gewachsen sein und es beheben - mit dieser Geschäftsidee trat das Schulteam der Maria-Gress-Schule Anfang April gegen die anderen Schulsieger des Innovation-Workshops zum Young-Talents-Pitch in Freiburg an. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg hatte alle Schulteams aus Baden-Württemberg im Rahmen des dritten und letzten Moduls (wir berichteten) zum  großen Abschlusspitch ins Jazzhaus nach Freiburg eingeladen.

Etwa eine Stunde vor dem eigentlichen Pitch hatten Jasprit Singh, Katharina Weiser und Robin Walde in den Räumlichkeiten der IHK Südlicher Oberrhein noch einmal Zeit, den Pitch zu trainieren und sich vor dem großen Auftritt das Feedback der Profis einzuholen. Projektleiterin Prof. Dr. Barbara Burkhardt-Reich vom Steinbeis-Innovationszentrum Unternehmensentwicklung an der Hochschule Pforzheim informierte mit ihrem Team dabei auch über den Verlauf des Wettbewerbs im Jazzhaus und gab den einzelnen Schulteams noch wertvolle Impulse mit auf den Weg.

Das Ergebnis der Iffezheimer Realschüler konnte sich sehen lassen.

Ein Roboter (Urban Robot), welcher durch die Städte fährt und dort den Müll aufsammelt. Der Roboter kann durch die Einwohner mit Hilfe einer App gesteuert werden. Durch die Mitbestimmung der registrierten User kann das Bewusstsein für eine saubere Stadt bei der Bevölkerung wachsen.

Als einzige Realschule behauptete sich das Team gegen die dort vertretenen Gymnasien und verpassten mit ihrer Clean-up-Idee knapp den ersten Platz im Wettbewerb.

„Insbesondere beeindruckt mich der Teamgeist, das Durchhaltevermögen und der technische Sachverstand unseres Teams. Die drei wirkten während ihres Pitches sympathisch, kompetent und authentisch. Sie haben unsere Schule würdig vertreten.“, so Rektor Carsten Bangert, der das Projekt an die Schule holte und die Schülergruppe nach Freiburg begleitete.

Petra Weiniger, die Projektleiterin des Wirtschaftsministeriums, stellte noch einmal heraus, wie bedeutend es ist, das Denken und Arbeiten von „Start-ups“, bei dem Fehler erlaubt sein müssen, Kreativität pulsiert und flache Hierarchien dominieren, an Schulen zu holen.

Mit dem Abschlusspitch in Freiburg ist die drei-modulige Projektreihe von Start-up BW an der Maria-Gress-Schule für dieses Schuljahr abgeschlossen. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler können das Projekt nur weiterempfehlen und wünschen sich eine Fortsetzung im nächsten Schuljahr. Gerade die Betreuung durch die Steinbeis-Akademie in den Phasen Workshop, Video-Coaching und Pitch war eine ganz besondere Erfahrung für die Schülergruppe. Ein großer Dank geht daher an das gesamte Team von Prof. Burkhardt-Reich – insbesondere an Luisa Lemmert und Nathalie Schnekenberger.

 

Weitere Informationen unter https://www.startupbw.de/portfolio/young-talents/


BSS – Bewegung, Sport und Spiel

Regionale Lehrerfortbildung im Schuljahr 2018/ 19  für fachfremd unterrichtende Lehrerinnen und Lehrer an Grundschulen im Unterrichtsfach Sport

 

Von Oktober 2018 bis April 2019 fand an vier Nachmittagen in der Sporthalle der Maria-Gress-Schule in Iffezheim eine regionale Fortbildung mit den Themenfeldern Verbesserung der allgemeinen koordinativen und konditionellen Fähigkeiten, Gerätturnen, Leichtathletik,  kleine Sportspiele, Gymnastik mit Handgeräten, Tanz , Rollen und Gleiten sowie Sicherheit im Schulsport statt.

Organisiert wurde diese Fortbildung zum wiederholten Male vom Regionalteam Sport des Staatlichen Schulamtes Rastatt unter der Leitung von Karin Fierhauser-Merkel. Als Referenten in den einzelnen Sportarten fungierten Frau Fierhauser-Merkel, Ulla Stößer und Felix Kempter, ebenfalls Mitglieder des Regionalteams Sport.

Zehn Kolleginnen und Kollegen aus dem gesamten Schulamtsbezirk nahmen mit großem Interesse an dieser Fortbildung teil.

Zu jeder Praxiseinheit wurden von den Referenten umfangreiche Materialien für die Hand der Teilnehmerinnen und Teilnehmer vorbereitet. Nach dem Feedback der Kolleginnen und Kollegen konnten die in Praxis erarbeiteten Inhalte sofort in das tägliche Unterrichtgeschehen integriert werden.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wünschen sich ein Fortführung dieser Fortbildungsreihe auch im nächsten Schuljahr.


Theater AG der Maria-Gress-Schule

 

Zwei Abende lang begeisterte die Theater-AG der Maria-Gress-Schule in Iffezheim mit der Aufführung von „Schneewittchen – Die ganze Wahrheit“.  Die vielen Zuschauer im Musiksaal bekamen eine flotte Interpretation des Märchens zu sehen, die viel Anlass zum Schmunzeln, Lachen und spontanem Szenenapplaus gab. Eine effektvolle Beleuchtung, Musik und die Kostüme taten das ihre zur Wirkung des Stücks.

Die Konrektoren Philipp Wetzel und Brigitte Randt-Lange freuten sich, dass es nach vielen Jahren an der Schule wieder eine Theater-AG gibt. Verantwortlich dafür sind Antje Massier und Truc Truong. Erst in diesem Schuljahr wurde die AG mit 10 Schülern der 5. bis 8. Klasse gegründet, 3 Monate lang wurde für „Schneewittchen“ geprobt. Eine „tolle Truppe“ mit viel Freude am Spiel seinen die Theater AG-ler, bestätigten die Lehrerinnen. Unterstützung kam von verschiedener Seite, so auch im Rahmen des KooBO-Projekts vom „Christlichen Jugenddorf“ Offenburg.  

Viele Fragen und Situationen aus dem Alltag waren in dem mit vielen modernen Themen gewürzten   Schneewittchen-Märchen wiederzufinden, ganz so, wie sie Eltern und jugendliche Kinder erleben. Frustgeplagt das „Schneewittchen“, das nur an ausbrechen denkt und wie sie die lästige Mutter los wird. Bemüht verständnisvoll auf der anderen Seite die Stiefmutter. Die Handlung und Dialoge des Stückes waren getragen von Humor und Abstand, weit weg vom erhobenen Zeigefinger.

Was aber die Wirkung der Geschichte ausmachte, waren die Schauspieler: Hervorragende Talente, mit Überzeugungskraft und Ausstrahlung. Die Akteure schienen in ihre Rolle hineingewachsen und ihre Spielfreude wirkte ansteckend auf das Publikum.

 „Mein liebes Kind, was bedrückt dich, du hast doch alles was du dir wünschst“ von der Stiefmutter (Mareike Acker) half natürlich nicht, die frustrierte Tochter „Schneewittchen“ (Marlene Weiß) zu besänftigen. Gemeinsam mit ihrer Ratte (Lisa-Marie Adolf) verlässt sie das Elternhaus, auch um den ahnungslosen Vater glauben zu lassen, die Stiefmutter habe ihr etwas angetan. Immer wieder setzten das zickig-uneinsichtige „Schneewittchens“ und die bodenständig-vernünftigen „Ratte“ in ihrem faszinierenden Zusammenspiel Höhepunkte. Die Rolle des zwielichtigen Zauberspiegels, der böse Gedanken schüren möchte, hatte Daniel Heck. Sein Rat an die Mutter, das aufmüpfige Kind einfach auszusetzen, war noch eher harmlos.

Wie zu erwarten nervt die Wanderung der Ausreißer durch den Wald das „Schneewittchen“, bis sie mit ihrer Ratte das Haus der Zwerge – und darin jede Menge gefüllte McDonald-Tüten – findet. Eine Überraschung im Stück waren auch die 7 Zwerge. Nicht besonders nett, wird gleich beraten, wie man aus dem neuen Gast Nutzen ziehen kann. Dabei beeindruckte, wie jeder der Zwerge einen besonderen Charakter darstellte. Einmal der Gnom, der mit seinen ständigen Belehrungen nur nervt, ein anderer mit ungezügelter Esslust oder ein etwas verschlagener Zwerg, der gleich an Lösegeld-Erpressung denkt.

Als die vermeintlich böse Stiefmutter das Kind schließlich in der Hütte findet, greift dieses zum letzten Mittel und spielt die Geschichte mit dem vergifteten Apfel. Der „Ratte“ reicht das Spiel endgültig, mit „meinst du nicht, du übertreibst“. Nach der Leiche im gläsernen Sarg und dem Prinzen, der das Mädchen entdeckt, löst sich die Geschichte, ausgerechnet mit Hilfe des verdächtigen Zauberspiegels, in Wohlgefallen auf.

Nach 60 Minuten Spannung und Spaß es für die Schauspieler großen Applaus. Souffleuse beim Theaterstück war Teodora Tamovan, zuständig für die Maske Julia Zipp, für Ton und Technik Fynn-Hendrik Mürb und Dominik Pelger.

Artikel zur Verfügung gestellt von Gabriele Diebold (Badisches Tagblatt)


Sechstklässler der Maria-Gress-Schule beim „Leseabenteuer“ in der Astrid-Lindgren-Schule

Ein von der Schulsozialarbeit der Astrid-Lindgren-Schule und der Maria-Gress-Schule gestarteter Versuch entpuppte sich als erfreuliche nachbarschaftliche Kooperation zwischen den beiden Schulen! Immer am letzten Mittwoch vor allen Ferien findet in der Schule mit dem Förderschwerpunkt „Sprache“ das sogenannte „Leseabenteuer“ statt. Von 8.45 – 9.45 wird im ganzen Haus gelesen; in den Räumen, auf den Fluren, in Grüppchen oder alleine schauen sich die Vor- und Grundschüler Bücher an, lassen sich vorlesen und tauschen sich darüber aus. Es entstand die Idee, ob nicht Schüler und Schülerinnen der MGS als Lesepaten hinzukommen könnten, um die jüngeren Kindern zu unterstützen. Spontan ergab sich am Mittwoch, 10.04.2019 die Möglichkeit mit der ganzen R6b das Wagnis zu starten und es wurde zum vollen Erfolg: Alle  Kinder der Klasse machten toll mit, saßen mit den Kindern auf dem Boden oder an Tischen, in gemütlichen Ecken mit Decken und Kissen beisammen, schauten gemeinsam Bücher an, lasen vor, lernten diese kennen und erlebten fast nur dankbare und freudige Reaktionen. Die Stunde verging wie im Flug und fast alle Kinder hätten gerne noch weiter gelesen. Es war sehr schön zu sehen, wie gut es allen Kindern gelang, in dieser Stunde ein freundliches und einfühlsames soziales Miteinander zu erleben, das allen Beteiligten gut tat. Die betreuenden Kolleginnen der ALS waren begeistert von den „Großen“ und von allen Seiten besteht der Wunsch, diese Kooperation weiter leben zu lassen.

A. Habermann


Mit Mut und Hartnäckigkeit das Ziel der Selbstständigkeit erreichen

Gründergeist an der MGS spürbar / Jungunternehmer Daniel Höllig stellt sich Fragen der interessierten Schüler

Iffezheim (Hof) - „Wie haben Sie ihre Geschäftsidee gefunden?“ „Welchen Herausforderungen mussten Sie sich stellen?“ „Haben Sie als selbstständiger Unternehmer eigentlich noch genügend Freizeit?“ Diesen und ähnlichen Fragen durfte sich Jungunternehmer Daniel Höllig, Gründer der avocado software engineering GmbH, bei seinem Besuch an der Maria-Gress-Schule stellen. Das Gründerinterview bildete das dritte Modul des „Start-up BW Young Talents“-Projektes, bei dem die Maria-Gress-Schule in diesem Schuljahr teilnimmt (wir berichteten).

An den Projekttagen Mitte Februar schlüpfte eine Gruppe aus interessierten Schülerinnen und Schülern bereits im zweiten Projektmodul, dem „Innovation Workshop & Pitch“ in die Rolle von jungen Gründern. Ausgestattet mit Kreativitätstechniken, Strategien aus dem Bereich „Design Thinking“ und dem Business-Model „Canvas“ entwickelten die Jugendlichen unter Anleitung eines vierköpfigen Teams des Steinbeis-Innovationszentrums für Unternehmensentwicklung an der Hochschule Pforzheim am Vormittag vielfältige kreative Geschäftsideen. Am Nachmittag pitchten die fiktiven Jungunternehmer ihre Geschäftsideen schließlich vor der prominenten Jury, bestehend aus dem Unternehmer Daniel Fallert, der Heilpraktikerin Elvira Schneider, dem Elternbeiratsvorsitzenden Andreas Fessenmeier sowie Brigitte Randt-Lange und Carsten Bangert als Vertreter Schulleitung.

Den Pitch für sich entscheiden konnte die Gruppe „Clean Up“, die sich mit einem Müllroboter der Verschmutzung der Natur, vor allem in Innenstädten, widmete. Vergangene Woche bereitete sich die Siegergruppe mit Hilfe eines Videocoachings durch die Steinbeis-Academy auf das Finale von Start-Up-BW vor: Am 09. April wird die erfolgreiche Schülergruppe dann gemeinsam mit Projektleiter Carsten Bangert im Jazzhaus in Freiburg ihre „grüne“ Geschäftsidee im sogenannten „Elevatorpitch“ vorstellen und sich somit der baden-württembergischen Konkurrenz stellen.

Den Sonderpreis für die beste Teamarbeit erhielt die Gruppe „Straight way“ mit der Entwicklung eines akkubetriebenen Glätteisens.

Die App „Airport Leader“, die Flugreisenden durch die oftmals verwirrenden Wege an Flughäfen lotsen soll, wurde mit dem Sonderpreis  für Kreativität geehrt. Den Sonderpreis für die beste Präsentation ging an „Head up Helmet“, ein Motorradhelm mit integriertem Display, Mikrofon und Kopfhörern.

Weitere Infos zum Projekt finden Sie unter https://www.startupbw.de/portfolio/young-talents/ .

 

Gemeinsam mit ihrer EWG-Lehrerin Brigitte Randt-Lange bereitete die Klasse R9a im Rahmen des dritten Projektmoduls schließlich zahlreiche Fragen rund um das Thema Gründertum und wirtschaftliche Selbstständigkeit vor. Jungunternehmer Daniel Höllig, selbst ein ehemaliger Schüler der Maria-Gress-Schule, gab geduldig Auskunft über die Gründungsgeschichte seines Unternehmens und seinen eigenen beruflichen Werdegang und versorgte die interessierten Zuhörer mit zahlreichen wertvollen Tipps aus erster Hand.

Schüler (S):         Herr Höllig, was haben Sie für ein Unternehmen gegründet?

Gründer (G):        Ich habe eine Dienstleistungsunternehmen im Bereich Software Entwicklung gegründet, das individuelle Lösungen für seine Kunden programmiert.

S:       Wie heißt die Firma? Und wie kamen Sie auf den Namen?

G:      Der Name des Unternehmens ist avocado software engineering. Die Namensfindung hat insgesamt drei Wochen gedauert. Wir wollten einen Namen, den man mit etwas Frischem, Positivem und Leichtem assoziiert. Außerdem sollte er kurz, leicht zu merken und weit vorne im Alphabet sein. Irgendwann sind wir dann auf das Wort „Avocado“ gekommen.

S:       Wann haben Sie die Firma gegründet und wie alt waren Sie da?

G:      Gegründet haben wir das Unternehmen im Januar 2011 als GmbH. Da war ich 25 Jahre alt.

S:       Wo ist der Standort des Unternehmens oder gibt es mehrere?

G:      Wir haben nur einen Standort in Baden-Baden im ELAN-Gründerzentrum der Stadt Baden-Baden in der Nähe des Cité-Einkaufszentrums. Und ein Standort reicht auch erstmal.

S:       Haben Sie Geschäftspartner? 

G:      Ja, wir sind zwei Gründer. Es ist einfach wichtig und besser, wenn man zu zweit ist und das Unternehmen im Team leitet. So kann man sich bei Fragen und Problemen austauschen, trägt die Verantwortung nicht alleine auf seinen Schultern und bekommt bei Diskussionen viel mehr Ideen zusammen. Ich hatte großes Glück mit meinem Geschäftspartner. Wir kennen uns seit dem Gymnasium. Wir sind zwar unterschiedliche Typen, aber wir haben gemeinsame Wertevorstellungen als Basis. Klar, muss man manchmal auch Kompromisse finden, dennoch ist es wichtig, dass man seiner Linie treu bleibt.

S:       Wie viele Mitarbeiter gibt es in Ihrem Unternehmen?

G:      Am Anfang waren wir zu zweit. Im letzten Jahr haben wir drei neue Mitarbeiter dazu bekommen und mittlerweile sind wir insgesamt zu elft.

S:       Wie sind Sie auf die Geschäftsidee gekommen?

G:      Ich habe bereits sehr früh für mich beschlossen, dass ich irgendwann selbstständig sein will, das stand schon zu Schulzeiten fest. Daher habe ich irgendwann ein Gewerbe angemeldet und schon während des Studiums Software für Unternehmen entwickelt und vertrieben. Dabei habe ich gemerkt, dass mir diese Art von Arbeit sehr viel Spaß macht und mir auch liegt.

S:       Woher nahmen sie den Mut, ein Unternehmen zu gründen?

G:      Mut ist immer relativ. Ich habe mich gefragt: „Was habe ich zu verlieren?“ Und da ich nach dem Studium noch nicht finanziell abhängig war, dachte ich, wenn jetzt nicht der richtige Zeitpunkt ist, wann dann. Außerdem habe ich mir zugetraut, dass ich es schaffen werde, weil ich wusste, es wird funktionieren. Meine Grundüberzeugung ist, dass man sich einfach dahinter klemmen muss, um Erfolg zu haben.

S:       Wer hat Sie dazu inspiriert? Hatten Sie Vorbilder?

G:      Vorbilder gibt es immer. Bei mir war das allerdings keine einzelne, sondern verschiedene Personen, vor allem aus meinem privaten Umfeld, an denen ich mich orientieren konnte und die mich gefördert und unterstützt haben.

S:       Wie haben Sie die Gründung des Unternehmens finanzieren können?

G:      Da wir keine Produkte herstellen, brauchten wir ja keine teuren Maschinen, sondern nur eine Erstausstattung für unser Büro. Daher waren die Kosten überschaubar. Da ich während des Studiums schon gearbeitet und meine entwickelte Software vertrieben habe, konnte ich die Gründungskosten ansparen. Wir waren dann auch recht schnell erfolgreich, da ich auf meinen Kundestamm aus Studienzeiten zurückgreifen konnte. Und so kamen auch schnell die ersten Umsätze, die wir für die weitere Finanzierung nutzen konnten.

S:       Hatten sie Sponsoren, die in Ihr Unternehmen investiert haben?

G:      Nein, wir hatten keine Sponsoren. Allerdings konnten wir uns Räume im Gründerzentrum in Baden-Baden anmieten, die zu Beginn sehr günstige Mietkosten bieten.

S:       Welche Schwierigkeiten sind bei der Firmengründung aufgetaucht?

G:      Wir hatten zuerst einen anderen Namen, bei dem sich dann herausgestellt hat, dass ein ähnlicher bereits existiert und geschützt ist. Wegen des hohen Streitwertes haben wir den Namen dann geändert. Es war nicht einfach einen guten Namen zu finden. Aber gerade auf einen guten Namen kommt es an, einer den potentielle Kunden bei ihrer Internetsuche leicht finden können, denn nur so sind wir als Unternehmen auffindbar.

S:       Gab es einen Businessplan?

G:      Ja, wir hatten einen Drei-Jahres-Plan. Offiziell haben wir ihn zwar nicht gebraucht, aber für uns war er eine große Hilfe. Denn gerade für die Anfangszeit war dieser Fahrplan mit seinen Kalkulationen zu Einnahmen, Ausgaben und Personal extrem wichtig. Somit wussten wir jederzeit, was wir uns vorgenommen hatten.

S:      Wie sind die Chancen Ihres Unternehmens am Markt?

G:      Wir selbst schätzen unsere Chancen sehr gut ein. Um als Dienstleister wahrgenommen zu werden, muss man sich einen Namen machen. Dies erfordert zum einen eine gute Website und zum anderen positive Referenzen, die man vor allem durch regelmäßiges Networking und zufriedene Kunden erhält.

S:       Wer ist Ihre Zielgruppe bzw. sind Ihre Kunden?

G:      Wir betreuen hauptsächlich kleine bis mittelständische Unternehmen mit einer Mitarbeiterzahl zwischen 20 und 200 Personen, die ebenfalls im Dienstleistungsbereich tätig sind und ihren Kunden wiederum Informationen und Daten über eine Software, die wir dann entwickeln, zu Verfügung stellen.

S:       Wer sind Ihre Konkurrenten?

G:      Das sind andere Software Entwickler, auch aus dem Ausland, also eben andere Unternehmen mit ähnlichem Leistungsumfang. Oder sogenannte Freelancer, die sich ein Unternehmen direkt ins Haus holt.

S:       Welchen Herausforderungen am Markt müssen Sie sich stellen?

G:      Die größte Herausforderung ist immer, das Vertrauen des Kunden aufzubauen, denn so ein Kunde bleibt einem schließlich lange erhalten.

S:       Was war bisher Ihre größte Herausforderung?

G:      Das war die Neuentwicklung einer bestehenden Software bei einem Kunden, mit zusätzlich eigenen Entwicklern. Hier galt es das Team und die Entwicklungsabläufe zur organisieren.

S:       Haben Sie mittlerweile genug Gewinn gemacht, um die Kredite zurückzahlen zu können?

G:      Wir mussten für die Gründung ja glücklicherweise keine Kredite aufnehmen. Allerdings habe ich mir meine eigene Exitstrategie überlegt: Wo ist für mich die rote Linie, die nicht unterschritten werden darf? Außerdem habe ich mir ausgerechnet, was ich mit meinem Abschluss als normaler Arbeitnehmer verdienen würde und das habe ich erreicht.

S:       Wo steht Ihr Unternehmen jetzt, und wo glauben Sie stehen sie in fünf Jahren?

G:      Im Jahr 2018 sind wir gut gewachsen. Wir sind ein eingespieltes Team und  haben auch dieses Jahr das Potential, noch einen weiteren Mitarbeiter einzustellen. Unsere zusätzlichen Büros sind mittlerweile schon wieder zu klein geworden, daher gehe ich davon aus, dass wir in fünf Jahren ein neues Büro mit mehr Platz haben werden. Und bestimmt sind wir dann auch nochmal fünf bis sieben Mitarbeiter mehr.

S:       Wann sind Sie bei uns in die Schule gekommen?

G:      Meinen Abschluss habe ich 2001 gemacht, also bin ich 1995 an die Maria-Gress-Schule gekommen.

S:       Worin waren Sie gut?

G:      Fächer, in denen ich gut war, waren Mathe, Technik, Physik und Sport. Die Sprachen waren nicht so gut.

S:       Wie ist es Ihnen an der Schule ergangen?

G:      Ich war sehr gerne hier an der Schule. Und es freut mich, dass ich heute für das Interview mal wieder hier sein darf. Es hat sich einiges verändert. Als Schüler hatte ich viel Freizeit. Ich wusste, dass das, was nach der Schule kommt, anstrengender sein wird.

S:       Gab es Probleme?

G:      Ich glaube, in der der neunten waren wir keine einfache Klasse, wir waren viele anstrengende Schüler.

S:       Welche Interessen und Hobbies hatten Sie als Schüler?

G:      Ich habe mich schon immer für Technik und Softwareentwicklung interessiert und auch viel am PC gespielt. Ansonsten habe ich viel mit Freunden unternommen, habe Gitarre gespielt und mich beim Leichtathletik ausgepowert.

S:       Inwiefern haben Sie sich von anderen Mitschülern unterschieden?

G:      Ich würde mir nicht anmaßen zu sagen, dass ich mich von anderen unterschieden habe, mir war einfach nur früh klar, welchen Weg ich gehen möchte.

S:      Gab es bei Ihnen auch schon die Möglichkeit, ein Praktikum in einem Betrieb zu machen?  Wenn ja, hat Sie das bei der Berufswahl beeinflusst?  

G:      So ein Praktikum gab es bei uns damals auch schon. Ich habe damals mehrere Abteilungen durchlaufen, sowohl den Bereich IT/EDV und auch den Außendienst. Es war für mich eine wertvolle Erfahrung, den Berufsalltag zu sehen. Und ich wusste danach: Die Softwareentwicklung ist definitiv meine Ecke.

S:       Gingen Sie dann in die Ausbildung oder begannen Sie ein Studium?

G:      Nach der Mittleren Reife habe ich auf dem TG in Rastatt den Informationszweig eingeschlagen und dort mein Abitur gemacht. Danach habe ich meinen Zivildienst in einer Schule für geistig-behinderte Kinder gemacht, eine wertvolle Erfahrung, die ich jederzeit wieder machen würde. Und nach dem Zivi habe ich an der Uni in Karlsruhe Informatik studiert.

S:       Wie sieht Ihr Geschäftsalltag als Unternehmer aus?

G:      Der Alltag besteht zum einen aus dem Tagesgeschäft. Ich besuche unsere Kunden, um mit ihnen Projekte zu besprechen oder berate die Kunden bei uns vor Ort. Außerdem für ich viele Telefonate oder Videokonferenzen mit unseren Klienten. Außerdem besprechen wir intern Fragen zum aktuellen Stand unserer Projekte und ich programmiere auch selbst. Zum anderen gibt es dann noch die unternehmerische Tätigkeit, wie zum Beispiel der Austausch mit anderen Unternehmen, also das Networking oder zu planen, was momentan alles ansteht. Meine Tätigkeiten sind immer abwechslungsreich, da die Software für unsere Kunden ja immer anders aussieht.

S:       Was macht Ihnen als Unternehmer besonders Spaß?

G:      Ich schätze vor allem die Freiheit, meine eigenen Entscheidungen zu treffen was Kunden, Mitarbeiter und die Gestaltung des Arbeitsalltags angeht.

S:       Haben Sie noch genug Freizeit für Hobbies und Familie?

G:      Da wir zwei Geschäftsführer sind, bin ich in der glücklichen Lage, strukturiert Urlaub nehmen zu können. Außerdem halte ich mir sie Wochenenden sowie Feiertage frei. Zum Teil habe ich auch mal eine 65-Stunden Woche, aber das ist die Ausnahme. Ich mag es, dass ich mir meine eigenen Schwerpunkte setzen kann, wie viel Zeit ich wann für die Arbeit investiere. Außerdem bin ich glücklich, dass ich eine Arbeit habe, die mir Spaß macht. Das liegt wohl vor allem auch daran, dass ich meine Leidenschaft zum Beruf gemacht haben

S:     Welche Fähigkeiten braucht es, um ein erfolgreicher Unternehmer zu sein? 

G:      Man sollte zielstrebig und hartnäckig, aber nicht verbissen sein. Man muss sich einfach klar machen, dass es bei niemandem von Anfang an perfekt läuft. Daher muss man gerade in der Anfangszeit richtig ranklotzen. Desweitern sollte man flexibel sein, damit man sich an neue Situationen anpassen und sein Geschäftsmodell stetig weiterentwickeln kann. Und nicht zuletzt braucht man als Unternehmer eine gewisse Menschenkenntnis und ein Grundgefühl für Mitarbeiterführung, da man ja als Chef auf sehr unterschiedliche Persönlichkeiten eingehen muss.


Großartige Präsentationen bewegen Menschen

Maria-Gress-Schule wird erster Bildungspartner der Explain GmbH

Foto: mit freundlicher Genehmigung von Bieniek / explain.de

Karlsruhe (Hof) - Sich zielführend erklären, sich selbst und seine Ideen verkaufen und letztendlich mit einer guten Präsentation seine Ziele erreichen - das ist die Kernkompetenz der Präsentationsagentur Explain GmbH aus Karlsruhe - und das Kerngeschäft eines jeden Lehrers. Kein Wunder also, dass die Maria-Gress-Schule in Iffezheim und die Explain GmbH ihre bisherige Zusammenarbeit nun auf ein neues Level hoben und am vergangenen Donnerstag den Vertrag für ihre offizielle Bildungspartnerschaft im Rahmen des IHK-Projektes „Wirtschaft macht Schule“ unterzeichneten.

Vor vier Jahren war die Explain GmbH zum ersten Mal an der Maria-Gress-Schule zu Gast, um die kommenden Absolventen fit für ihre Abschlusspräsentationen zu machen. Seit diesem Tag ist der Präsentorik-Vortrag im Oktober mittlerweile Tradition geworden. Um nun die Zusammenarbeit zwischen Schule und Unternehmen zu intensivieren und zu festigen, unterzeichneten Schule und Unternehmen ihren „Ehevertrag“ und besiegelten somit die offizielle Bildungspartnerschaft.

Florian Bernard, Marketing und Sales Director von Explain, ist überzeugt davon, dass richtig gute Präsentationen sowohl Menschen als auch Märkte bewegen können, wie man nicht auch zuletzt an den Vorbildern von Explain, beispielsweise Steve Jobs, sehen kann. Das Konzept der „Präsentorik“ soll die Absolventenjahrgänge der MGS künftig nicht nur auf ihre mündlichen Abschlussprüfungen, sondern vor allem auch auf ihr späteres Leben vorbereiten.

Foto: mit freundlicher Genehmigung von Bieniek / explain.de

Das von Explain eigens entwickelte Modell der „Präsentorik“ vereint die drei Säulen „Mensch“, „Folie“ und „Inhalt“.  Demnach baut jede gute Präsentation auf Inhalte mit einer begreifbaren Struktur und einer einprägsamen Story. Denn nur wer sich klar positioniert, seine Kernbotschaft übermittelt und dabei noch zielführend argumentiert, kann überzeugen. Um diese Inhalte dann zu transportieren, braucht es auf visueller Ebene bereichernde Folien mit emotionalen Bildern, die beim Publikum Aufmerksamkeit schaffen. Auf auditiver Ebene steht schließlich der Mensch selbst, der als Redner mit einem selbstsicheren, authentischen und ausdrucksstarken Vortrag seine Zuhörer begeistert.

Rektor Carsten Bangert sieht das innovative Unternehmen als Vorbild, von dem auch er selbst noch etwas lernen könne. Seiner Meinung nach sollten Themen wie das Konzept der „Präsentorik“ künftig auch in die Lehramtsausbildung integriert werden, denn nur durch Emotionen könnten Lehrkräfte ihre Schülerinnen und Schülern kognitiv aktivieren.  Aus Schülersicht ließe sich bemerken, dass sich seit der Zusammenarbeit mit Explain die Schnitte in den mündlichen Kompetenzprüfungen deutlich verbessert hätten, in den letzten vier Jahren sei die Note „mangelhaft“ aus den Abschlusszeugnissen verschwunden. Außerdem stelle das Unternehmen mit seinen Kreativberufen einen weiteren interessanten und bereichernden Partner im Konzept der Berufsorientierung der MGS dar.

Bürgermeister Christian Schmid war sich sicher, dass sowohl Schule als auch Gemeinde mit der Explain GmbH auf das richtige Pferd setzen würden und die Bildungspartnerschaft eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten sei.

Auch Alfons Moritz, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK im Bereich Aus- und Weiterbildung, zeigte sich erfreut und dankbar, den über 800 Bildungspartnerschaften der IHK-Region eine weitere offizielle Kooperation hinzufügen zu dürfen. Schließlich seien die heutigen Jugendlichen die Träger der zukunftsfördernden Leistungsfähigkeit von Deutschland. Und gerade auch für spätere Bewerbungen, bei denen es auf den ersten Eindruck ankäme, seien ein ordentliches Auftreten und die Fähigkeit, sich selbst zu präsentieren, wichtig.



Schmutziger Donnerstag an der Maria-Gress-Schule

Wie jedes Jahr am schmutzigen Donnerstag vor den Faschingsferien feierten die Schüler und Lehrer der Maria-Gress-Schule mit lustigen Spielen und einem Kostüm-Wettbewerb Fasching. Organisiert wurde die Veranstaltung, wie in den letzten Jahren auch, von der SMV. Jede Klasse überlegte sich gemeinsam mit ihren Klassenlehrern ein Motto und verkleidete sich dementsprechend.

In den ersten beiden Stunden fand der Unterricht nach Plan statt. In dieser Zeit machte jede Klasse ein Bild von sich. In der dritten Stunde konnte sich dann jede Klasse über den Beamer die Fotos der anderen Klassen anschauen. Nun wählte jede Klasse aus den Stufen 5/6, 7/8 und 9/10 jeweils einen Favoriten aus.

Nachdem die Klassen ihre Favoriten ausgewählt hatten, begannen die närrischen Spiele. Dieses Jahr war es zum ersten Mal so, dass einzelne Klassen gegeneinander gespielt haben. In den vergangenen Jahren war es so, dass jede Klasse die Spiele für sich gespielt hatten. Für jedes Spiel gab es Punkte. Am Ende hat dann die Klasse gewonnen, die von den jeweiligen Klassenstufen am meisten Punkte hatte.

Die Klassen spielten beispielsweise folgenden Spiele: Wasserflaschen halten, Mohrenkopfwettessen, Tischtennis-Pingpong, Schätzfragen und vieles mehr. Die Klassenlehrer wurden zu Spielleitern und erklärten den Schülern die jeweiligen Spielregeln. So vergingen zwei lustige Stunden in denen alle viel Spaß hatten.

Kurz vor Ende wurden dann noch die Gewinner des Kostümwettbewerbs aus den Stufen 5/6, 7/8 und 9/10 über eine Durchsage von Herrn Wetzel bekannt gegeben. Einer der jeweiligen Klassensprecher sollte dann ins Sekretariat kommen und den Preis abholen.

Die Gewinnnerklassen waren:

Stufe 5/6: Klasse R6c

Stufe 7/8: Klasse R8b

Stufe 9/10: Klasse W9

Dies war ein lustiger Tag, der auf jeden Fall wiederholt werden sollte!

Julia Leuchtner R9a


 

„Lehren heißt, ein Feuer entfachen“

Projekttage an der MGS Iffezheim bieten abwechslungsreiches Programm

Ganz nach Heraklits Ausspruch „Lehren heißt, ein Feuer entfachen, und nicht, einen leeren Eimer füllen.“ stellten die Lehrkräfte der Maria-Gress-Schule bei den diesjährigen Projekttagen zahlreiche spannende Projekte in den Bereichen Sport, Spaß und Spiel, Kunst, Musik, Lyrik oder Denksport auf die Beine und zeigten wieder einmal, wie viel mehr schulisches Lernen sein kann.

 Im Projekt „Sweater nähen“ erhielten die Schülerinnen und Schüler prominente Unterstützung von Modedesigner und Maßschneider Nicholas Rietsch, der den interessierten Jugendlichen einige Tipps und Tricks zum Schneidern beibrachte, beispielsweise wie man Schnittmunster an den eigenen Körper anpasst oder eine sogenannte Overlooknähmaschine benutzt.

Mit Themen rund um gesunde Ernährung, Bewegung, Entspannung und Zeitmanagement befassten sich die Teilnehmer des Projekts „Alles was dem Körper gut tut“. Wir stellen selbst Badesalz und Badekugeln mit natürlichen Stoffen her. Neben verschiedenen Entspannungsübungen, wie beispielsweise Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung, standen auch Zumba und ein stärkendes Rückentraining auf dem Plan. Außerdem stellten die Schülerinnen und Schüler ihr eigenes Badesalz und Badekugeln aus natürlichen Inhaltsstoffen her und bereiteten gemeinsam ein gesundes und leckeres Frühstück zu.

Im Projekt „Antikes Griechenland“ lernten die Teilnehmer verschiedene Begriffe aus unserer Sprache kennen, die aus dem Griechischen entlehnt sind. Das große Highlight des Projektes war schließlich die Exkursion in die Mykene-Ausstellung im Badischen Landesmuseum nach Karlsruhe, wo die Schülerinnen und Schüler Mykenischen Goldschmuck nachbasteln durften.

Einen schon länger geäußerten Wunsch von Rektor Carsten Bangert erfüllte die Gruppe des Projekts „Moosdesign“: ein Kunstwerk für die Wand hinter seinem Schreibtisch in Form eines Moosbildes sollte es werden. Entstanden ist nun ein Produkt, das sich sehen lassen kann. Gemäß des Schulmottos "Verantwortungs-voll und selbstbewusst den eigenen Weg gestalten" legten die kleinen Künstler einen Weg mit Kieselsteinen an. Die Kieselsteine stehen - nach einer Idee des amerikanischen Erfolgsautors Steven Covey - für die wirklich wichtigen Dinge im Leben, den gemäß des Autors ist es für ein selbstbestimmtes, gesundes und zufriedenes Leben unerlässlich, sich immer wieder bewusst zu machen, was einem persönlich wirklich wichtig ist.

Im Projekt „Handlettering“ erlernten und übten die Schülerinnen und Schüler zwei dekorative Schriftarten und erprobten diverse Variationsmoglichkeiten der Buchstaben. Anschließend wurden zahlreiche Ideen der Jugendlichen verwirklicht. Die Ergebnisse sollen nun zeitnah im Schulgebäude zu sehen sein.

Einen Beitrag zum Umweltschutz leisteten die Schülerinnen und Schüler des Projektes „Naturkosmetik herstellen“. Immer mehr Plastikmüll landet in unseren Ozeanen, ein bekanntes Problem. Die wenigsten wissen jedoch, dass auch Unmengen von Mikroplastiken aus unseren Kosmetika ungefiltert durch das Abwasser ins Meer gelangt und dort immense Schäden an den Meeresbewohnern anrichten. Nach dem die Teilnehmer über die Folgen von Plastik im Meer aufgeklärt worden waren, stellten sie Kosmetik ganz ohne Mikroplastik her, wie beispielsweise Peelings aus Kokosöl und Zucker oder Salz.

Auch die Energiespar-Manager des „fifty-fifty-Projekts“ leisteten einen aktiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. In Kooperation mit ihrem Schulträger sollen Schulen ihren Energieverbrauch über 3 Jahre hinweg konstant senken. An der Maria-Gress-Schule wurden nun in einem ersten Schritt die Steckdosenleisten in den Klassenzimmern so umgesteckt, dass der Strom nun am Ende des Schultages komplett von allen technischen Geräten getrennt werden kann. Außerdem werden sämtliche Rechner in Schule künftig bereits um 14:30 Uhr heruntergefahren. Da somit über 50 Computer nun nicht mehr am Nachmittag unnötigerweise laufen, kann damit enorm viel Strom gespart werden.

Die Teilnehmer des Projekts "tierisch wild!" stellten ihr Engagement ganz ins Zeichen des Tierschutzes. Die Jugendlichen besuchten zum einen die Igelstation mit Gnadenhof in Haueneberstein und bauten in Kooperation mit dem NABU Rastatt einen Amphibienzaun, ein Insektenhotel sowie vormontierte Bruthöhlen für den Steinkautz.

Drei Tage auf der Piste verbrachten die Schülerinnen und Schüler des „Ski- und Snowboardprojektes“. Bei traumhaftem Wetter und besten Schnee-verhätnissen konnten die Wintersportbegeisterten die Abfahrten auf dem Mehliskopf genießen und waren mit großem Eifer sowie viel Freude bei der Sache.

Ebenfalls in den Schnee begaben sich die Schülerinnen und Schüler des Projekts „Outdoor-Action in der Winter-edition“. Sie verbrachten drei Tage im Wald in der Selbstversorgerhütte „Haus Nickersberg“ bei Hundseck. Ganz ohne Handy-Empfang und WLAN wagten sich die Teilnehmer am ersten Tag bei der Kunsteisbahn Wiedenfelsen aufs Eis. Am zweiten Tag hatten sie die Wahl zwischen einer Schneeschuhwanderung im Nationalpark oder einer Rodelgaudi am Mehliskopf. Auch die Kochkünste der Jugendlichen und ihre Fähigkeiten zum Aufräumen und Putzen mussten bei diesem Projekt unter Beweis gestellt werden.

Im „Mädchen-Projekt“ waren die jungen Damen einmal ganz unter sich und konnten in aller Ruhe Themen wie Freundschaft, Liebe, Schönheit und Selbstbehauptung. besprechen.

Fingerspitzengefühl, Ausdauer und Geschick war beim „Emoji-Häkel-Projekt“ gefordert. Nach drei Tagen waren die fleißigen Schülerinnen und Schüler stolz auf die vielen tollen Emojis, die sie gehäkelt hatten.

Beim Projekt „Poetry Slam“ wurden die Jugendlichen selbst zu Dichtern und Denkern. Bei einem sogenannten „Poetry Slam“ geht es um das Schreiben eigener Texte zu unterschiedlichen Themen wie z. B. Sport, Glück, Schule, Fantasie, Liebe, Musik und vielem mehr. Der Schreibende ist dabei an keine bestimmte Textgattung gebunden. Wichtig beim Schreiben sind nur Freude, Mut und Selbstvertrauen. Dabei darf man ruhig auf sein Herz hören, um die Gedanken verschriftlichen zu können. Sobald der eigene Text steht, wird er ohne Verkleidung oder Requisiten vorgetragen. Somit steht nur der Slamer selbst im und sein Text Vordergrund.

Die Theater-AG nutzte die Projekttage zur intensiven Probe für ihr Stück "Schneewittchen-Die ganze Wahrheit". In Wahrheit ist das Schneewittchen nämlich nicht das gute liebe Mädchen. Tatsächlich ist die Stiefmutter das Opfer. Die Aufführungen werden am 10.04. und 11.04. in der Maria-Gress-schule stattfinden.

Kreativität, Geduld, Konzentration und Teamfähigkeit waren unterem anderem bei den Projekten „Quiz- und Knobelspiele“ und „Logikspiele“ gefragt. An den drei Tagen wurde intensiv geknobelt und gebaut, sowohl analog als auch digital am PC. Mit Somawürfeln, Kugelpyramiden, Tangrams, Kugellabyrinthen und Wabenrätseln wurde auch der ein oder andere Wettkampf ausgetragen.

Um optimal auf ihre Exkursion vorbereitet zu sein, studierten die Teilnehmer des Strasbourg-Projekts zunächst einige Sehenswürdigkeiten der Stadt und gestalteten Plakate. Am zweiten Tag durften sie dann alles in Strasbourg vor Ort hautnah erleben, wo dann unter anderem das imposante und weltberühmte Straßburger Münster erforscht wurde. Nach einer Fahrt mit dem Glasboot auf der Ill, vorbei am Stadtviertel "Petite France" bis zum Europaparlament, bekamen die Frankreich-Begeisterten dann noch Zeit, bei einem kleinen Stadtbummel das französische Flair zu genießen.


Aktuell 960 freie Ausbildungsplätze in der Region KA-Rastatt

BORS-Elternabend an der MGS Iffezheim - gute Perspektiven für kommende Absolventen

Wie in jedem Jahr im Februar begrüßte die zweite Konrektorin Brigitte Randt-Lange auch in diesem Schuljahr die Eltern der Realschulklassen 9 und Werkrealschulklassen 8 zum Berufsorientierungs-Elternabend.

Berufsberater Kai Hochstuhl  vom Berufsinformationszentrum in Rastatt moderierte den Abend und gab den Eltern hilfreiche Informationen, wie sie ihre Kinder optimal im Berufsbildungsprozess unterstützen können. Denn gerade die Meinung der Eltern ist einer der wichtigsten Faktoren, welcher die Jugendlichen bei ihrer eigenen Berufswahl beeinflusst.

Die Chancen auf einen Ausbildungsplatz in der Region Karlsruhe-Rastatt stehen auch in diesem Jahr wieder sehr gut. Auffallend ist, dass die Jugendlichen immer noch relativ geschlechtertypische Berufe anstreben, daher sind bei den Mädchen weiterhin die Kauffrau für Büromanagement, die Industriekauffrau oder soziale Berufe wie Erzieherin unter den beliebtesten Berufen, wohingegen die Jungen nach wie vor technische Berufe wie beispielsweise den (Kfz-)Mechatroniker präferieren. Aus diesem Grund kommen gerade bei diesen beliebten Berufen oft viel mehr Bewerber auf eine Stelle als bei eher seltener gewählten Berufen wie beispielsweise im Handwerk.

Ausbildungs-Vertreter der Firma Kronimus in Iffezheim, von Daimler-Benz in Rastatt und von der AOK stellten jeweils die Ausbildungsberufe vor, die in ihrem Unternehmen angeboten werden und gaben Informationen zum jeweiligen Bewerbungsprozess.

Schulleiter Bernhard Marzluf von der HLA in Rastatt kam als Vertreter der weiterführenden Schulen und informierte die interessierten Eltern über mögliche Bildungswege im Anschluss an Klasse neun beziehungsweise zehn.


 

Vortrag „ Internet und Co. -  Chancen und Risiken der neuen Medien für die Jugend“

am 04.04. 2019, 19.00 Uhr, Maria-Gress-Schule

Organisiert von der Schulsozialarbeit und gefördert durch die Stiftung der Sparkasse Rastatt-Gernsbach zur Förderung der Jugend, findet am Donnerstag, den 04.04.2019 um 19.00 Uhr in der Maria-Gress-Schule ein Vortrag für Eltern und alle Interessierten statt, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben.

Die Welt des Internets ist für Kinder und Jugendliche zu einem vertrauten Partner der Freizeitgestaltung geworden. In Sekundenschnelle wird gechattet, Musik und Filme werden heruntergeladen, Spiele gespielt, Sachen gekauft, Kontakte hergestellt und vieles mehr.

Diesen vielen Nutzungsmöglichkeiten stehen aber auch eine Reihe von Gefahren gegenüber, die der Referent für Prävention und Medienberatung Peter Sommerhalter in seinem Vortrag leicht und verständlich aufzeigt: Cybermobbing, Sexting, Suchtgefahren, aber auch rechtliche und pädagogische Unsicherheiten beschäftigen viele Eltern: Was darf mein Kind „herunterladen“, was nicht“? oder „Sollte ein Kind unter 12 Jahren überhaupt schon ein Smartphone mit vollem Internetzugang haben?“

Anmeldung erbeten an:

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11.02.2019

Junge innovative Gründer für das Ländle

Steinbeis-Academy fördert Gründergeist junger Talente in Baden-Württemberg

Iffezheim / Stuttgart (Hof) - Wer an Start-Ups und junge Unternehmen denkt, denkt sofort an unsere Hauptstadt Berlin.  Dass allerdings auch zahlreiche innovative Großunternehmen in unserem Ländle gegründet wurden, wie beispielsweise einst SAP in Walldorf bei Mannheim, kommt einem erst bei genauerem Hinsehen in den Sinn.

Um daher Baden-Württemberg auch international als Start-Up-Standort mehr auf die Landkarte zu bringen, hat das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau BaWü unter Leitung von CDU-Ministerin Nicole Hoffmeister-Kraut die Gründer-Dachmarke  „Start-Up BW“ ins Leben gerufen. Einerseits soll diese Dachmarke jungen Gründern als leistungsfähiges Netzwerk verschiedener Partner dienen, indem es alle relevanten Maßnahmen und Förderangebote unter einer Marke bündelt.  Die Jungunternehmer können also sowohl auf Unterstützung bei der Gründungsfinanzierung, als auch auf die professionelle Begleitung von Gründungsvorhaben bauen. Andererseits will  "Start-Up BW"  gerade die kreativen Köpfe von morgen dabei unterstützen, selbst ein Unternehmen zu gründen. In Kooperation mit dem Young-Talents  Projektteam im Steinbeis Innovationszentrum Unternehmensentwicklung an der Hochschule Pforzheim, hat das Wirtschaftsministerium daher das Projekt "Start-up BW Young Talents" ins Leben gerufen. Interessierte Schulen erhalten hier die Chance, zwei interessante Module mit Schülerinnen und Schülern ab der neunten Klasse umzusetzen.  Durch neue Formate in der Entrepreneurship Education soll der Gründergeist bei Jugendlichen frühzeitig entwickelt werden. Die jungen Talente werden dadurch näher an die reale Start-Up-Welt herangeführt und lernen auf diese Weise einerseits Arbeitsmethoden von Gründern und andererseits die berufliche Selbständigkeit als möglichen Karriereweg kennen.

Auch ein Projektteam der Maria-Gress-Schule aus interessierten Neunt- und Zehntklässlern wird in den kommenden Wochen die beiden Modulen der Steibeis Academy durchlaufen.

Im ersten Modul „Innovation Workshop & Pitch“ wird den Lernenden ein praktischer Einblick in die Welt der Start-Ups ermöglicht, indem die Teilnehmenden in einem eintägigen Workshop innovative Geschäftsideen entwickeln, die sie am Ende des Tages vor einer Jury aus dem schulischen Umfeld „pitchen“.  Die erfolgreichen Teams der schulinternen Vorentscheide treten dann landesweit bei den Young Talents Pitches gegeneinander an und präsentieren ihre Ideen vor einer Jury „echten“ Gründern.

Im zweiten Modul „Start-up BW@School“ bereiten die Schülerinnen und Schülern ein Interview mit einem Gründer an ihrer Schule vor. Die Begegnung und der Austausch mit realen Nachwuchs-Unternehmern soll die Teilnehmer für die Themen Gründung und Selbständigkeit sensibilisieren und ihnen einen authentischen Eindruck aus dem Berufsalltag von Gründern vermitteln.

Als Auftaktveranstaltung zum Start-Up-Projekt fuhr eine Gruppe der Maria-Gress-Schule daher vergangene Woche zum 2. Start-Up-Gipfel in der Messehalle in Stuttgart.  Insgesamt  5300 Teilnehmer und  400 Start-Ups stellten dabei ihre innovativen Konzepte und Erfindungen vor, wie beispielsweise Neuerungen im Bereich Künstliche Intelligenzen oder Essen der Zukunft, welches aus Insekten hergestellt wird.

Ministerpräsident Winfried Kretschmann betonte in seiner Begrüßungsrede, dass Baden-Württemberg in den Top 10 der weltweiten Start-Up Ländern wäre und unbedingt weiterhin leidenschaftliche und engagierte Nachwuchsgründer brauche: „Die Unternehmer von morgen gründen heute in Baden-Württemberg.“ Ein wichtiger Baustein dabei seien auch großen privaten Investoren aus dem Ausland, an denen es momentan noch fehle. Aus diesem Grund wurden in diesem Jahr gezielt Start-Ups aus dem Ausland eingeladen, beispielsweise aus dem Partnerland Israel. Das arabische Land sucht nämlich vor allem in der Autoindustrie verstärkt Partner aus Baden-Württemberg.  Als prominente Gastrednerin sprach Auma Obama, Halbschwester des Ex-US-Präsidenten. Sie weitete mit ihrem auf Deutsch gehaltenen Plädoyer für den wachsenden afrikanischen Gründergeist auf ihre Weise den internationalen Horizont des Gründergipfels: „Die jungen Leute bei uns haben gar keine andere Wahl, als wie ein Start-Up zu denken, wenn sie eine Zukunft haben wollen. Sie entwickeln keine Apps, die irgendwelche Spiele schneller machen, sondern Apps, die etwas bewegen und die zu unserer Entwicklung beitragen.“

Im Rahmen der schulinternen Projekttage findet nun das zweite Modul der Steinbeis Academy am Montag, den 18.02. an der Maria-Gress-Schule statt. Das dritte Modul ist für Anfang April geplant.


 

 

 

 

 


 

Schulsozialarbeiterin an der Maria-Gress-Schule zieht Bilanz

Zahl der Beratungsgespräche gestiegen

Iffezheim (mak) - Ein starker Anstieg der Beratungsgespräche kennzeichnete die Arbeit der Iffezheimer Schulsozialarbeiterin Anja Habermann im Schuljahr 2017/18. In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats stellte sie ihren Sachstandsbericht vor.

Im September 2016 hatte die Sozialpädagogin ihre Stelle an der Maria-Gress-Schule angetreten. Von Montag bis Donnerstag arbeitet sie an der Maria-Gress-Schule, freitags ist sie an der Grundschule. Die Beratungsgespräche an der Grundschule stiegen von 122 im Schuljahr 2016/17 auf 158 im Schuljahr 2017/18. Bei der Maria-Gress-Schule gab es in diesem Zeitraum einen deutlichen Zuwachs von 297 auf 533 Beratungsgespräche: "Der Anstieg hat nicht mit der Zunahme von Problemen zu tun, sondern mit der Bekanntheit meiner Person", stellte Anja Habermann klar. Die Schüler hätten zuerst Vertrauen zu ihr aufbauen müssen. Dokumentiert seien in der Statistik jedoch nur weitergehende Gespräche, die mindestens eine Dreiviertelstunde dauern. Die unzähligen kürzeren Gespräche zwischen Tür und Angel habe sie nicht erfasst.

Das Konzept der Schulsozialarbeit habe sich nicht geändert, erläuterte Anja Habermann. Der Hauptteil ihrer Arbeit bestehe aus Gesprächen mit Schülern und Eltern. Die wichtigsten Themen waren Vermittlung in Konflikten, Sozialverhalten, Disziplin, Verbesserung des Klassenklimas, sozialpädagogische Beratung des Kollegiums, familiäre und psychische Probleme, Pubertätskonflikte (vor allem in den siebten und achten Klassen) und Sexualität. "Probleme mit legalen und illegalen Drogen kommen hin und wieder vor", sagte sie.

Manfred Weber (FW) wollte von Anja Habermann wissen, ob sie nur in der Schule arbeite oder auch außerhalb. "Wenn es meine Zeit zulässt, dann gehe ich auch zu den Jugendlichen, die im Ort herumlungern, etwa in der Rosenstraße oder an Bushaltestellen", verdeutlichte die Sozialarbeiterin.

Jürgen Heitz (SPD) fragte nach, was die größten Probleme in Zukunft seien. "Die neuen Medien und wie Eltern mit dem Internetverhalten ihrer Kinder umgehen. Sie sollten den Zugang zum Internet auf jeden Fall kontrollieren", machte Anja Habermann deutlich.

Ein weiteres wichtiges Thema ihrer Arbeit an der Schule seien Mobbing-Fälle, die sich durch Nachrichtendienste wie Whats App schnell verbreiten ließen.

Mit freundlicher Genehmigung des Badischen Tagblatts vom 16.01.2019


Jugend trainiert für Olympia Gerätturnen

Die Mannschaft der Maria-Gress-Schule Iffezheim erkämpfte sich den vierten Platz im Wettkampf II Mädchen. Die Mannschaft turnte einen Vierkampf mit der Gerätefolge: Schwebebalken /Sprung/ Boden /Olympiabarren.

 Glückwunsch zu diesem tollen Erfolg!


„Lesen ist Kino im Kopf"

Angelina Frits Schulsiegerin beim Vorlesewettbewerb 2019

Zu einer liebgewonnen Tradition geworden ist es, dass alle 6. Klassen unserer Schule beim Vorlesewettbewerb des Deutschen Buchhandelns unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten teilnehmen. Dieser bundesweite Wettbewerb wird von der Kultusministerkonferenz empfohlen. An ihm beteiligen sich jährlich rund 600000 Schülerinnen und Schüler der sechsten Klassen.

Bücher gibt es für jeden Geschmack und zu allen Themen. Ob Spannung, Unterhaltung, Wissen: Lesen ist Kino im Kopf und eine Reise in fremde Welten. Der Vorlesewettbe-werb bietet die Gelegenheit, die eigene Lieblingsgeschichte vorzustellen und jede Menge neue Bücher zu entdecken. Und das Beste: man kann dabei auch noch gewinnen.

Im Vorfeld des Schulentscheids waren alle Sechstklässler im Rahmen des Deutschunterrichts sehr fleißig. Vor allem zuhause bereiteten sie sich auf ihre Buchpräsentation in der jeweiligen Klasse vor. Es wurden tolle Plakate gestaltet, Lektüreordner erstellt und Präsentationen zum jeweils ausgesuchten Buch eingeübt.

 

Nach der Ermittlung der vier Klassensiegerinnen und Sieger (R6a: Benedikt Kratzer, R6b Angelina Frits, R6c….., W6….), traten diese nun vor einer ausgewählten Jury gegeneinander an. Diese bestand aus den Klassensprechern, den Deutschlehrerinnen und Lehrern, Frau Truong, Frau Weber, Frau Weisenburger und Herrn Arnitz, Herrn Bangert und Frau Schäfer von der Iffothek.

 

 Neben einem Ausschnitt aus der eigenen Lektüre mussten die Vier auch ihre Lesekompetenz an einem Fremdtext (Caroline Phillips: „Fledermäuse beißen nicht“) unter Beweis stellen.

Lesetechnik, Interpretation und die Textstellenauswahl waren drei Kriterien,nach denen die Jury die Punkte vergab. Am Ende war es eine sehr knappe Entscheidung, denn alle vier Kinder lasen sehr sicher und überzeugend.

Mit dem Buch „Trabbel-Drillinge“ von Anja Janotta, konnte letztendlich Angelina Frits aus der Klasse R6b den Wettbewerb für sich entscheiden. Sie bekam neben einer Urkunde auch ein Buchgeschenk von Herrn Bangert überreicht. Angelina wird unsere Schule nun in Rastatt beim Bezirksentscheid vertreten. Wir wünschen ihr dafür viel Erfolg!

 


Auf den Spuren von Maria Gress im Generallandesarchiv

25 Augenpaare schauen gespannt auf die Mappe, die Julia aufschlägt. „Ministerium des Kultus und Unterricht“ steht darauf, „Personal-Akten“. In der nächsten Zeile ist handschriftlich der Name von Maria Gress eingetragen. Wir stehen zwischen Regalen mit Tausenden von Akten und haben jene der Namensgeberin unserer Schule „ausgehoben“, so lautet der Fachbegriff. Hier im Generallandesarchiv in der Karlsruher Weststadt lagern Aufzeichnungen von und über Maria Gress. Geplagt, unter der nationalsozialistischen Diktatur unterrichten zu müssen, hatte sie unter Einsatz ihrer Existenz die Unvereinbarkeit mit dem Gewissen zu Papier gebracht. Ihre Notizen waren von den damaligen Machthabern mit rotem Stift kommentiert worden. Wie wichtig die Begegnung mit originalen Quellen für Geschichtsforscher ist, können alle, die hier im Archiv versammelt sind, in diesem Moment spüren.

Dieses Archiv war früher das Archiv der Markgrafen bzw. der Großherzöge von Baden und befand sich ursprünglich im Karlsruher Schloss, erklärt Herr Dr. Exner, der Leiter unseres heutigen Exkursionsziels. Da es aber zu klein war, wurde es im Jahre 1905 verlegt, um schließlich vor sieben Jahren erneut erweitert zu werden.

Vor dem Eingang wird man von zwei steinernen Figuren begrüßt, den „ältesten Mitarbeitern“ des Generallandesarchivs. Die erste Figur hat in der Hand eine Schriftrolle und ein Buch mit Siegeln. Die zweite Figur hält ein aufgeschlagenes Buch. Dort erklärte der Archivleiter uns auch den Unterschied zwischen einer Bibliothek und einem Archiv. Bücher kann man aus einer Bibliothek ausleihen - und wenn eines verloren geht, auch nachkaufen. Bei Archivalien geht das nicht, es gibt sie nur einmal. Aus diesem Grund ist es auch nicht möglich, sie auszuleihen. Aber man kann sie lesen, wenn man einen Leseausweis besitzt. Manche von uns nehmen sich vor, solch einen Ausweis online zu beantragen.

Im Foyer des Archivs steht eine Truhe, die mit zwei Schlössern verschlossen werden konnte. So konnte niemals eine Person alleine über den Inhalt bestimmen. In die Truhe wurde alles Wichtige hineingetan und in das Archiv gebracht, z. B. Dokumente mit Herrschaftsrechten oder Urkunden. Die älteste Urkunde des Archivs ist aus dem Jahr 720, doch das ist eine damalige „Fälschung“. Diese kam vom Kloster Reichenau in der Nähe des Bodensees: Als die Mönche 200 Jahre nach dem Bau des Klosters merkten, dass sie kein Gründungsdokument für das Kloster besaßen, wurde eines nachgereicht. Die wirklich älteste Urkunde ist aus dem Jahr 816 und stammt von Ludwig dem Frommen, einem Sohn Karls des Großen.

Das Generallandesarchiv hat also den Auftrag, alte Dokumente zu archivieren, damit sie der Nachwelt erhalten bleiben. Wir besichtigen den Lesesaal und finden dort viele Schubladen mit Karteikarten vor. Auf diesen stehen nach Ortschaften sortiert die Nummern von Akten über Personen aus Baden. Sie alle waren 1812 mit Napoleon nach Russland gezogen, in einen Krieg, aus dem die meisten nicht mehr zurückkamen. Unsere nächste Recherche liegt auf der Hand und wir finden heraus: Auch hier waren Iffezheimer dabei gewesen.

Im Verlauf unseres Besuches werden wir mit weiteren Personen und ihrem Schicksal konfrontiert. So berührt uns die Akte eines jüdischen Gymnasialprofessors, dem unter den Nationalsozialisten die Ausreise verwehrt wurde. Auch erzählt uns Herr Dr. Exner vom ehemaligen Fußball-Nationalspieler Julius Hirsch, der lange in Karlsruhe gespielt hatte und 1912 als erster Deutscher vier Tore in einem Länderspiel erzielte. Später wurde er von den Nationalsozialisten ermordet.

Wir erkennen, wie wichtig es ist, dass hier Akten für die Nachwelt aufbewahrt werden. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gehören zusammen und man kann nur aus dem Geschehenen lernen, wenn man sich auch damit beschäftigt.

Nach der Führung bedankt sich unser Klassensprecher im Namen der ganzen Klasse beim Leiter des Generallandesarchivs. Wir haben heute sehr viel für uns Neues, aber eigentlich Altes kennengelernt.

(Kilian B., S. Lang)


Alles Gute für das neue Jahr!

Lesen Sie hier den Jahresbericht 2018 der Maria-Gress-Schule


Stimmungsvolle Weihnachtsklänge an der Maria-Gress-Schule

 

Gesang: Alessia, Leni und Nena

Gesang und Geige: Emily

Cajon: Jannis

Klavier: Vanessa und Frau Heinrich

Am Mittwoch vor den Weihnachtsferien klangen stimmungsvolle Weihnachtsrhythmen durch das Foyer der Maria-Gress-Schule.

Bereits um 7.15 Uhr trafen die Musikantinnen und Musikanten ein und spielten für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler bekannte Weihnachtslieder.

Es war schon seit längerem ein Anliegen der SMV und der Musiklehrerin Christina Heinrich, immer wieder talentierten Schülerinnen und Schülern eine „kleine“ Bühne zu geben und damit besondere Stimmungen vor dem Unterricht oder in den Pausen zu erzeugen.

Ein großer Applaus von über 500 Personen war gesichert. Als besonderer Ehrengast konnte Schulleiter Carsten Bangert neben zahlreichen Lehrerinnen und Lehrern auch Herrn Schulamtsdirektor Meier begrüßen.


Die Fachschaft Bildende Kunst der Maria-Gress-Schule besuchte die Landesschulkunstausstellung in Stuttgart

 

Zu einer internen Fortbildung der besonderen Art besuchte die Fachschaft Kunst am Donnerstagnachmittag, dem 5.Oktober 2018 die Landesschulkunstausstellung im Haus der Wirtschaft in Stuttgart. Diese Ausstellung zeigte das Spektrum aller vorausgegangenen regionalen Schulkunstausstellungen der Schulämter von ganz Baden-Württemberg. Dementsprechend groß ist die Vielfalt der Exponate in Motiv, Technik und Altersgruppen. Schulen aller Schularten von Klasse 1-13 zeigten hier ihre Arbeiten zum Jahresthema BILD-MATERIAL-OBJEKT. Unsere Schule hatte sich auch mit zwei Klassen zum Thema bei der regionalen Schulkunstausstellung in Freudenstadt präsentiert (siehe Archiv Schuljahr 2017/18) In den letzten Jahren wurden immer Schülerarbeiten auf der Landesschulkunstausstellung gezeigt, dieses Jahr wurden leider keine Arbeiten mit in die Auswahl der Landesschulkunstausstellung genommen.

Für Kunstinteressierte und insbesondere natürlich für Kunstlehrerinnen ist der Ausstellungsbesuch eine wunderbare Sache, da man eine Fülle an Anregungen und Ideen für den eigenen Unterricht mitnehmen kann. Exponate wurden auf ihre Umsetzbarkeit in Altersstufen und Möglichkeiten unserer Schule hin diskutiert, neue Ideen entwickelt und im Team erörtert, sowie Fotos für die eigene Dokumentation gemacht.

Zum Fachsimpeln war dank der längeren Zugreise auch mal Zeit.

Fachschaft Kunst: v.l. Brigitte Schülj-Holl, Patricia Zopf, Franziska Waltemate, Truc Truong

Auf dem Bild fehlt Beate Hilgers.


Schulseelsorgerin Frau Cord

Seit September 2017 bin ich beauftragte Schulseelsorgerin der Maria-Gress-Schule.

Ich heiße Julia Cord und unterrichte das Fach Evangelische Religion.

Als Schulseelsorgerin bin ich selbstverständlich für alle hier an der Schule ansprechbar – alle Schüler, Lehrer, Mitarbeitende und auch Eltern. Es ist egal welcher Konfession oder Religion jemand angehört oder eben nicht angehört. Selbstverständlich unterliege ich bei allen Gesprächen der Schweigepflicht, d.h. ich werde weder andere Schüler oder Lehrer noch die Eltern über die Inhalte der Gespräche informieren, es sei denn, man wünscht dies ausdrücklich. Wir können natürlich auch ein offeneres Gespräch führen, bei dem Euch jemand begleitet, seien es Eure Eltern oder nur ein Elternteil, sei es ein guter Freund oder ein Klassenkamerad.

Schule nimmt viel Zeit in Anspruch und ist häufig weit mehr als „nur“ Unterricht. Es gibt Konflikte mit Freunden, Mitschülern, aber auch Lehrern. Manchmal weiß man nicht, wie es weiter gehen soll, auch bei Problemen außerhalb der Schule, z.B. Streit mit Geschwistern und Eltern, Trennung der Eltern, Tod innerhalb der Familie.

Diese Sorgen, Probleme und Ängste lassen sich nicht einfach vor dem Schulgebäude ablegen. Sie können Euch belasten und in Krisen stürzen. Mein Angebot ist miteinander darüber zu reden und Lösungen zu suchen. Oft reicht schon ein Termin und man bekommt neue Ideen, wie es weiter gehen kann.

Meine Arbeitsbereiche sind:

• Begleitung von Schülerinnen und Schülern in ihrer jeweiligen Lebenssituation 

• Stärkung und Begleitung auch von Lehrerinnen und Lehrern

• Beratung und Unterstützung bei Krisen in der Schule 

• in kleinen und großen Krisen da sein, zuhören und Gespräche führen

Du kannst kommen, …

• wenn du etwas Wichtiges klären oder entscheiden möchtest

• wenn du große Fragen hast und gemeinsam eine Antwort finden möchtest

• wenn du Kraft und Segen von Gott gut gebrauchen kannst

Termine können wir direkt in der Schule ausmachen oder per Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! .

Ihr könnt mir auch eine Notiz im Sekretariat hinterlassen, dann melde ich mich zurück.


Schüler der Maria-Gress-Schule sammeln Müll im Wald

(hab) - Im Rahmen ihrer Kompakttage vom 21. – 23-.11. machten es sich die Schüler und Schülerinnen der 7. Klassen zur Aufgabe, soziale Projekte in irgendeiner Form zu unterstützen. Die Klassen W7 und R7a entschlossen sich, dieses Jahr der Gemeinde etwas Gutes zu tun und starteten eine Müllsammel-Aktion im Gemeindewald. Zusammen mit den Lehrerinnen Frau Gelbarth, Frau Himmel und Frau Hagel und dem Forstrevierleiter Norbert Kelm, ausgestattet mit Sammelzangen, Mülltüten und gelben Warnwesten, zogen die ca. 50 Jugendlichen durch den am Donnerstag sehr nebligen Wald und befreiten diesen von allerlei Müll. Belohnt wurde diese Arbeit mit Butterbretzeln und einem Erfrischungsgetränk, das die Gemeinde spendierte. Eine sinnvolle Aktion, die allen Beteiligten Spaß machte!


 

 

Gewaltprävention an der Maria-Gress-Schule

Im Rahmen von drei Kompakttagen beschäftigten sich die Schüler und Schülerinnen aller sechsten Klassen mit der Frage „Wie kann ich gewaltfrei durch das Leben gehren?“ Gemeinsam mit den Klassenleitern organisierte Schulsozialarbeiterin Anja Habermann drei interessante Tage, in denen es um die verschiedenen Erscheinungsformen von Gewalt und den dafür verantwortlichen Gefühlen wie Wut oder Angst ging. Unterstützt wurden die Pädagogen vom Präventionsteam des Polizeireviers Rastatt: Jugendsachbearbeiter Thorsten Rütten erarbeitete mit den Schülern die unterschiedlichen Erscheinungsformen von seelischer und körperlicher Gewalt und sie lernten z.B., dass das Opfer entscheidet, was Gewalt ist und nicht der Täter. Seine Kolleginnen Sonja Hoffmann und Vanessa Förger referierten  über die Gefahren in den Neuen Medien, die zu Gewalt führen können, wenn die Kinder z.B. ohne Regeln in WhatsApp-Gruppen miteinander kommunizieren und „normale“ Streits oft ausufern oder eskalieren, bis hin zum Cybermobbing. Das Thema „Mobbing“ thematisierte die Schulsozialarbeiterin selbst in allen vier Klassen. Ihr ist es wichtig, dass die Kinder den Unterschied erkennen zwischen „Necken und Ärgern“ als normaler sozialer Entwicklungsprozess und dem bewussten, systematischem Ausgrenzen und Angreifen einzelner Menschen mit dem Ziel, sie „fertig zu machen“. Die Grenzen dazwischen sind fließend. In fast allen Klassen erzählen Schüler von Erfahrungen mit Ausgrenzung. Was dagegen hilft?  Eine starke Klassengemeinschaft, Lehrer, die nicht wegschauen und mindestens ein Mitschüler oder eine Mitschülerin, die sich entscheiden, nicht mehr tatenlos zuzuschauen und die aus der Rolle des „Mitläufers, Zuschauers oder Wegschauers“ heraustreten und Zivilcourage zeigen. Abgerundet wurden die Tage mit verschiedenen Strategien, einen Konflikt zu lösen, indem man „richtig“ miteinander spricht, mit „Rezepten gegen die Wut“, z.B. dem Basteln von „Wutbällen“ aber auch mit Körperarbeit und sportlichen Ansätzen, die eine Stärkung des Selbstbewusstseins zum Ziel haben.


Bericht über die Kompakttage der 9. Klassen vom 21.11 – 23.11. 2018

 

Neuntklässler erkunden zahlreiche Betriebe in der Region während der Kompakttage

Berufsorientierung vor Ort ermöglicht umfangreiche Realbegegnungen.

Vom 21.11. bis zum 23.11. 2018 gab es wieder die Kompakttage an der Maria-Gress-Schule. In den 9. Klassen fanden an diesen Tagen  im Rahmen der Berufsorientierung Betriebserkundungen in den Bereichen Industrie, Handwerk, Einzelhandel und Verwaltung statt. Wir konnten Betriebsführungen bei der Fa. Rauch in Sinzheim, unseren Kooperationspartnern der Fa. Dreier, und der Fa. Kronimus in Iffezheim machen, sowie bei Edeka Oser. In Rastatt  besuchten wir die SchlossGalerie und das Landratsamt, in Bühl die Fa. LUK und in Baden-Baden das Theater.

Um den Neigungen und Interessen der Schüler entgegen zu kommen, wurden im Vorfeld in den Klassen Listen ausgegeben, bei denen man sich für die Betriebserkundungen eintragen konnte. Diese fanden dann am Mittwoch, den 21.11.18 und am Donnerstag, den 22.11.18 statt. Am Freitag, den 23.11.18 schrieben die Neuntklässler ihre Berichte für den BORS-Ordner und vervollständigten die Beobachtungsaufgaben.  

Außerdem konnten interessierte Schüler noch an einem Vortrag der Bundespolizei Offenburg teilnehmen.

Die Einblicke in die Berufs- und Arbeitswelt waren informativ, lehrreich und  spannend.

Kilian B., R9a


Zeitmanagement-Workshop für die zehnten Klassen

Immer deutlicher prägen die Abschlussprüfungen den Terminkalender unserer Zehntklässler, so dass dies während der Kompakttage Anlass sein sollte, den jeweils eigenen Umgang mit der Zeit zu reflektieren. Welche Erwartungen an meine Zeit haben Lehrer/-innen, die Familie sowie Freunde und Bekannte? Wie plane ich Arbeitsprozesse strukturiert und welche Rolle spielt dabei eigentlich mein Biorhythmus?

Was versteht man unter Zeitmanagement nach der „Eisenhower-Methode“? In Kleingruppen wurden Beispiele aus dem Erfahrungsbereich der Jugendlichen nach Wichtigkeit und Dringlichkeit eingeteilt, um hier ein Bewusstsein zu schaffen. Neben Tipps zum Umgang mit der Fülle an Terminen gingen wir Zeitdieben auf die Spur. In dieser Sequenz standen die Überlegungen im Mittelpunkt, wie man mit Smartphone, Internet und Co umgehen kann, ohne dass sie sämtliche Zeit rauben und den gesamten Alltag beherrschen.

Auch die Themen „Prüfungsvorbereitung“ und „Lernmethodik“ sollten nicht vernachlässigt werden. Das eigene Verhalten in solch stressigen Situationen wurde mit dem Ziel einer Standortbestimmung überdacht, Tipps aus der gängigen Literatur rundeten den Workshop ab. Am Ende dieser drei Stunden durften wohl alle „gestärkt“ für die Herausforderungen der nächsten Monate nach Hause gegangen sein.

(Silvia Lang 26.11.18)


SMV-Hüttenaufenthalt in Seebach

MITTWOCH DER 14. NOVEMBER

Am Mittwoch den 14. November um 9:00 Uhr haben wir uns an der Schule getroffen und sind mit vollgepackten Autos an die Hütte im Hilsenhof in Seebach gefahren. Als wir angekommen sind, wurden wir erst einmal in die Zimmer eingeteilt. Danach hat unser Küchenteam Sandwiches für alle gemacht und nachmittags hatten wir dann Freizeit. Zum Abendessen haben wir dann Spaghetti mit Tomatensoße und einen leckeren Salat gegessen. Uns hat es sehr gefreut, dass wir an diesem Abend Herr Bangert zu Besuch hatten. Unser Schülersprecher Max Böhmer, sowie seine stellvertretenden Schülersprecher Leonie Glanz, Emilya Durak und Jonathan Kratzer haben die Schülerwünsche an Herr Bangert weitergegeben. Sie haben Ideen und Vorschläge für Aktionen und Ausflüge der SMV geplant. Nach dem Essen machten wir uns an die Planung für das Schuljahr. Unter anderem ging es um Vorschläge für die Abschlussfeier, musikalische Events auf dem Pausenhof, Schulhof- und Schulhaugestaltung. Auch in diesem Schuljahr hat die SMV wieder, für die Adventskalender- und Faschingsaktion, mit einigen Änderungen und Wünschen gestimmt. Ebenso werden wir uns am Sporttag beteiligen und auch einen erfrischenden Eisverkauf organisieren.

DONNERSTAG DER 15. NOVEMBER

Am zweiten Tag hieß es früh aufstehen und schnell fertig machen, danach direkt ab zum Frühstück. Nach dem Frühstück haben sich alle noch Wegproviant gerichtet, da wir alle wussten dass es ein langer Tag werden würde. Dann machten wir uns alle aufbruchsbereit und liefen in Richtung Bushaltestelle. Wir fuhren  mit dem Bus zum Mummelsee, dort angekommen machten wir eine Wanderung hoch zur Hornisgrinde. Einige Zwischenstopps auf unserem Weg waren ein absolutes Muss. Die beeindruckende und wunderschöne Aussicht wurde auf Fotos festgehalten und genossen. Oben angekommen gingen einige von uns weiter auf den Aussichtsturm. Nach ca. einer Stunden Aufenthalt und einer Aussicht auf Meer von Wolken, hieß es „ab nach unten“. Diejenigen, die den Weg zu Fuß gehen wollten, sind mit Herr Kempter zurück gelaufen und die anderen fuhren mit Frau Gürbüz mit Bus und Bahn. Wieder auf der Hütte angekommen war es auch schon Abend. Unser Küchenteam hatte an diesem Abend sehr viel zu tun, da es Burger gegeben hat. Nach dem gelungenen Abendessen hatten wir noch etwas Freizeit. In dieser Zeit hat ein Team an den Preisideen für den Adventskalender getüftelt und ein weiteres Team hat an neuen Spielideen für unsere närrischen Faschingsspiele gearbeitet. Danach war die Schlafenszeit angesagt und wir gingen ins Bett. Alle fanden, dass es ein sehr gelungener Tag war.

FREITAG DER 16. NOVEMBER

Am letzten Tag wurden wir mit einer Musik geweckt,  bei der das Weiterschlafen nicht mehr möglich war. Nachdem wir alle gemeinsam gefrühstückt hatten, waren wir gestärkt für unsere letzte Aktion – „Packen, Aufräumen, Fegen und Putzen “. Danach wurden wir bereits von den Eltern abgeholt und es ging wieder zurück nach Iffezheim. Die Hütte hat uns allen sehr gut gefallen!

Wir wollten uns für diesen großartigen Hüttenaufenthalt nochmals ganz herzlich bedanken. Ohne Frau Gürbüz und Herr Kempter wäre das nicht möglich gewesen.

 

Mona S. R8c und Jenny G. R9c (Schriftführerinnen)


Bau - Dein Ding – Schülerinnen und Schüler der Maria-Gress-Schule beim Infotag Bau in Bühl

 

Frühmorgens starteten am Dienstag, den 23. Oktober 2018 zehn interessierte Schülerinnen und Schüler der Klassen R8 a, b und c mit Bus und Bahn nach Bühl, um beim Infotag Bau im Kompetenzzentrum Bühl mitzumachen. Dort konnten sich die Jugendlichen über mehr als 20 verschiedene Bauberufe informieren. Die Baubranche bietet eine Vielzahl attraktiver Ausbildungsmöglichkeiten mit hervorragenden Zukunftsperspektiven.

Damit man nicht nur zuhörend einen Einblick in die Ausbildungsberufe bekommt, war das Motto des Tages „SELBERMACHEN“. Neben theoretischen Einblicken in die Ausbildung am Bau wurden vor allem praktische Aktionen geboten. So durften die Schülerinnen und Schüler unter anderem in einem virtuellen Bagger sitzen und diesen auch selbst steuern. Unter Anleitung von Auszubildenden wurden  Mauern und Verschalungen gebaut, Dämmung zugeschnitten und Bodenplatten mit Hilfe eines Saughebers gelegt.

Das Angebot war sehr umfangreich, gut getaktet und hat allen viel Spaß gemacht. Da die Arbeit hungrig machte, erhielt jeder zum Abschluss noch einen kleinen Imbiss. Wir sagen „Danke“ für die interessanten Einblicke in die Bauwirtschaft.

(B. Schülj-Holl)


Wenn ein Kinderbuchautor eine Leiter braucht

Fotoworkshop und Autorenlesung an der Maria-Gress-Schule Iffezheim

Jan von Holleben zu Besuch

 

Am Dienstag, den 16.10.2018, eine ganz besondere Veranstaltung an unserer Schule statt. Besonders schon allein deswegen, weil sich die R6b wunderte, dass Jan von Holleben eine freie Fläche von mindestens 3 auf vier Meter und eine Leiter für seinen Besuch braucht. Alle waren sehr gespannt auf diese Veranstaltung, die im Rahmen der Kooperation mit der ortsansässigen Iffothek, unter der Leitung von Frau Schäfer, im Musiksaal stattfand.

Jan von Holleben ist 1977 geboren und bei Bühl aufgewachsen. Nach seinem Studium der Sonderpädagogik an der PH Freiburg zog es ihn nach London, wo er Fotografie studierte und arbeitete. Heute lebt er in Berlin und arbeitet für bekannte Magazine wie Geo, Geolino, die Zeit, Kinderspiegel und renomierte Kinderbuchverlage. Er erhielt zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen für seine Arbeiten und seine Bücher wurden in 15 Sprachen übersetzt.

Unerwartete Effekte machen neugierig beim Betrachten seiner Bilder und lassen viele Elemente überraschend einfach begreifen.

Den ersten Teil des Morgens gestaltete der Autor und Fotograf als Fotoworkshop für die Klasse R6b. Die Schülerinnen und Schüler wurden zu „Monsterhelden“, die unter seiner Anleitung nach einer kurzen Einführung in seine Arbeiten, in Kleingruppen kreative Monsterfiguren aus Toilettenpapier kreierten. Jan von Holleben erklärte ihnen dabei Tricks der Fotografie -  und spätestens jetzt war auch jedem klar, warum er eine Leiter brauchte. Es entstanden tolle Bilder mit den unterschiedlichsten „Monsterhelden“ der Klasse.

Im zweiten Teil durften zwei fünfte Klasse in den Musiksaal kommen. Ihnen stellte Jan von Holleben in einer Lesung seine Bücher vor und führte sie in seine Arbeitsweise beim Fotografieren ein.

Diese entstehen vor allem auf der Grundlage von vielen Kinderfragen, die gesammelt werden und denn gemeinsam in Bilder und kurze Texte im Berliner Studio versucht werden umzusetzen und zu beantworten.

Entstanden sind so zum Beispiel Bücher wie „WWW-Was…- Was du schon immer über das Internet wissen wolltest“, „Wenn ich Kanzler von Deutschland wäre – die wichtigsten Fragen zur Politik“, „Kriegen das eigentlich alle?“ oder „Wie heißt Gott eigentlich mit Vornamen?“.

Das Interessante an seinen Bildern ist immer, dass sie nicht „echt“ sind, in den Köpfen aber dennoch funktionieren, weil man sich im Kopf die Geschichte des Bildes automatisch weitererzählt. Er zeigt den Schülerinnen und Schülern eine große Auswahl an Bildern aus seinen Büchern und zu seiner Arbeit vor und hinter den Kulissen. So konnten sie alle einen guten Einblick in die Arbeit des Autors gewinnen.

Stefanie Weisenburger

http://www.janvonholleben.com/

https://www.youtube.com/watch?v=i4_gqX8xb1g


Iffezheim, 23.10.2018

Fesselnde Lese-Reise in die düsteren Slums Manhattans

Autor Patrick Hertweck stellt sein Jugendbuch „Maggie und die Stadt der Diebe“ an der MGS vor

Iffezheim (Hof) - Wir schreiben das Jahr 1870. Maggie ist ungefähr 13 Jahre alt. So genau weiß sie das nicht, denn als Kleinkind hatte sie jemand einfach vor den Toren eines Waisenhauses abgelegt. Maggie hat keinerlei Erinnerungen an die Zeit vor diesem Tag, sie weiß weder, wer ihre Eltern sind, noch  kennt sie ihre Wurzeln. Eines Tages wird das junge Mädchen von Ganoven mit roten Halsbändern betäubt und in einer Kutsche entführt.  Während ihrer Flucht durch die Armenviertel von New York City findet sie bei einer Bande aus Waisenkindern, die auf der Straße leben, Unterschlupf und Unterstützung. Gelingt es Maggie, ihren Verfolgern zu entkommen und gemeinsam mit ihren neuen Freunden in einer fremden, aber zugleich doch bekannten Stadt das Geheimnis um ihre Geburt zu lüften?

Gespannt lauschen die Fünft-, Sechst- und Siebtklässler der Maria-Gress-Schule der Stimme von Autor Patrick Hertweck, der die Schülerinnen und Schüler während seiner Lesung in die Welt der kleinen Maggie, der Protagonistin seines Jugendromans „Maggie und die Stadt der Diebe“,  entführt.  Der Wahlfreiburger wuchs selbst in Sandweier auf und las mit 12 Jahren sein erstes Buch - sein persönlicher Zutritt zur Welt der Literatur. Mit seinen eigenen Büchern will er den Kindern und Jugendlichen nun seine Passion näher bringen und ihre literarische Neugierde wecken.  Und das gelingt ihm leicht, sobald er verschiedene Kapitel des Romans vorliest und die Schülerinnen und Schüler den Abenteuer von Maggie gebannt lauschen und den Autor am Ende der Lesung mit ihren Fragen Löchern. Wie die Geschichte letztendlich ausgeht, wird aber nicht verraten.

„Maggie und die Stadt der Diebe“ ist im Gulliver Verlag als Taschenbuch erschienen.

 https://www.patrick-hertweck.de/


Iffezheim, 22.10.2018

Partizipation hat an der Maria-Gress-Schule einen großen Stellenwert

Gremien sind gewählt, regelmäßiges Austauschtreffen Schulleitung – Elternvertreter ist etabliert

Die schulischen Gremien wurden zum Schuljahresbeginn 2018/19 neu gewählt.

Wir danken allen Schülerinnen und Schülern, Kolleginnen und Kollegen und den Eltern, die sich für diese verantwortungsvollen Ämter zur Verfügung gestellt haben und von ihren Gremien favorisiert wurden!

Hier die gewählten Vertreter in der Übersicht:

Vertreter der Eltern:

Der bisherige Elternbeiratsvorsitzende wurde in seinem Amt bestätigt:

  • Herr Andreas Fessenmaier, Elternbeiratsvorsitzender (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Stellvertreterin:

  • Frau Verena Ebert, Stellvertretende Elternbeiratsvorsitzende

Vertreter der Eltern in der Schulkonferenz sind:

Herr Andreas Fessenmaier in seiner Funktion als Elternbeiratsvorsitzender.

Außerdem sind ständig in der Schulkonferenz vertreten:

  • Rainer Müller, R7b
  • Monika Keppler, R10a
  • Tanja Gantner, R8a

Stellvertreter:

  • Judith Giese, R5c
  • Verena Ebert, W6
  • Christina Sushkov, R7c

Vertreter der Schüler:

          Schülersprecher der Maria-Gress-Schule ist:

  • Max Böhmer, R10c

Stellvertretende SchülersprecherInnen:

  • Jonathan Kratzer, R9a
  • Leonie Glanz, R8c
  • Emilya Durak, R8c

Vertreter in der Schulkonferenz sind:

Max Böhmer in seiner Funktion als Schülersprecher.

Außerdem sind ständig in der Schulkonferenz vertreten:

  • Leonie Glanz
  • Emilya Durak
  • Jonathan Kratzer

Stellvertreter:

  • NN

Vertreter der Lehrer in der Schulkonferenz:              

Herr Bangert in seiner Funktion als Schulleiter.

                    Außerdem sind ständig in der Schulkonferenz vertreten:

  • Ursula Stößer
  • Sascha Fecht
  • Markus Burster

Stellvertreter:

  • Felix Kempter
  • Ralf Arnitz
  • Philipp Wetzel

Differenzierte Leistungsbewertung in der Realschule

Fortbildung vermittelt praxisnahe Umsetzungsbeispiele zu neuen Bildungsplanvorgaben

Iffezheim (Hof) - Realschule neu - ein Konzept, das spätestens seit des Inkrafttretens des neuen Bildungsplans 2016 einigen Lehrerinnen und Lehrern Kopfzerbrechen bereitet. Die theoretischen Konzepte stehen schon lange, praxisbewährte Konzepte zur Umsetzung müssen von den Lehrkräften noch sukzessive erarbeitet werden.

Das Konzept der neuen Realschule sieht vor, dass man dort seine Schullaufbahn ab sofort mit zwei verschiedenen Abschlüssen abschließen kann - entweder nach neun Jahren mit dem Hauptschulabschluss oder nach zehn Jahren mit einem Realschulabschluss - ganz individuell nach dem jeweiligen Leistungsniveau.

In den Klassen 5 und 6, der sogenannten Orientierungsstufe der Realschule, werden zunächst keine Unterschiede gemacht, die Noten orientieren sich ausschließlich am mittleren Niveau (M-Niveau). Am Ende von Klasse 5 gibt es kein „Sitzenbleiben“ mehr. Erst am Ende von Klasse 6 entscheiden die unterrichtenden Lehrer anhand der Noten, ob das jeweilige Kind weiterhin auf dem mittleren Niveau (führt zum Realschulabschluss) oder auf dem grundlegenden Niveau auf (G-Niveau, führt zum Hauptschulabschluss) weiterunterrichtet wird.  Dabei entscheidet die Mehrheit der Fächer das jeweilige Niveau für alle Fächer.

In den weiterführenden Klassen 7 und 8 werden G- und M-Schüler derzeit meist gemeinsam in einer Klasse unterrichtet. Und hier beginnen die Herausforderungen für die Lehrkräfte. Denn zur bisher differenzierten Unterrichtsgestaltung und individuellen Förderung kommt nun auch eine differenzierte Leistungsbewertung hinzu. Es dürfen zwar alle Schülerinnen und Schüler alles lernen, d.h. auch leistungsschwächeren Kindern dürfen keine Lernchancen vorenthalten werden, aber es müssen nicht alle Lernenden dasselbe können. Man kann demnach auf allen Niveaus sehr gute Leistungen erreichen.

Wie man nun so eine differenzierte Leistungsbewertung in der Praxis konkret vornehmen kann, stellte Gerhard Ziener, Dozent am Pädagogisch-Theologischen Zentrum in Stuttgart, den Lehrkräften der Maria-Gress-Schule in Iffezheim in einer schulinternen Fortbildung vor. Ziener ist seit über 16 Jahren im Bereich Schulentwicklung tätig und unterstützt Pädagogen bei der Umsetzung neuer Reformvorgaben. Ziener zeigte während seines Vortrags verschiedene Möglichkeiten der differenzierten Leistungsbewertung und vermittelte Tipps und Tricks, wie sich mithilfe von Operatoren aus den im Bildungsplan formulierten Kompetenzstandards ganz einfach qualitativ hochwertige Aufgabenformate in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden entwickeln lassen.

Zwei Abende lang begeisterte die Theater-AG der Maria-Gress-Schule in Iffezheim mit der Aufführung von „Schneewittchen – Die ganze Wahrheit“.  Die vielen Zuschauer im Musiksaal bekamen eine flotte Interpretation des Märchens zu sehen, die viel Anlass zum Schmunzeln, Lachen und spontanem Szenenapplaus gab. Eine effektvolle Beleuchtung, Musik und die Kostüme taten das ihre zur Wirkung des Stücks.

Die Konrektoren Philipp Wetzel und Brigitte Randt-Lange freuten sich, dass es nach vielen Jahren an der Schule wieder eine Theater-AG gibt. Verantwortlich dafür sind Antje Massier und Truc Truong. Erst in diesem Schuljahr wurde die AG mit 10 Schülern der 5. bis 8. Klasse gegründet, 3 Monate lang wurde für „Schneewittchen“ geprobt. Eine „tolle Truppe“ mit viel Freude am Spiel seinen die Theater AG-ler, bestätigten die Lehrerinnen. Unterstützung kam von verschiedener Seite, so auch im Rahmen des KooBO-Projekts vom „Christlichen Jugenddorf“ Offenburg.  

Viele Fragen und Situationen aus dem Alltag waren in dem mit vielen modernen Themen gewürzten   Schneewittchen-Märchen wiederzufinden, ganz so, wie sie Eltern und jugendliche Kinder erleben. Frustgeplagt das „Schneewittchen“, das nur an ausbrechen denkt und wie sie die lästige Mutter los wird. Bemüht verständnisvoll auf der anderen Seite die Stiefmutter. Die Handlung und Dialoge des Stückes waren getragen von Humor und Abstand, weit weg vom erhobenen Zeigefinger.

Was aber die Wirkung der Geschichte ausmachte, waren die Schauspieler: Hervorragende Talente, mit Überzeugungskraft und Ausstrahlung. Die Akteure schienen in ihre Rolle hineingewachsen und ihre Spielfreude wirkte ansteckend auf das Publikum.

 „Mein liebes Kind, was bedrückt dich, du hast doch alles was du dir wünschst“ von der Stiefmutter (Mareike Acker) half natürlich nicht, die frustrierte Tochter „Schneewittchen“ (Marlene Weiß) zu besänftigen. Gemeinsam mit ihrer Ratte (Lisa-Marie Adolf) verlässt sie das Elternhaus, auch um den ahnungslosen Vater glauben zu lassen, die Stiefmutter habe ihr etwas angetan. Immer wieder setzten das zickig-uneinsichtige „Schneewittchens“ und die bodenständig-vernünftigen „Ratte“ in ihrem faszinierenden Zusammenspiel Höhepunkte. Die Rolle des zwielichtigen Zauberspiegels, der böse Gedanken schüren möchte, hatte Daniel Heck. Sein Rat an die Mutter, das aufmüpfige Kind einfach auszusetzen, war noch eher harmlos.

Wie zu erwarten nervt die Wanderung der Ausreißer durch den Wald das „Schneewittchen“, bis sie mit ihrer Ratte das Haus der Zwerge – und darin jede Menge gefüllte McDonald-Tüten – findet. Eine Überraschung im Stück waren auch die 7 Zwerge. Nicht besonders nett, wird gleich beraten, wie man aus dem neuen Gast Nutzen ziehen kann. Dabei beeindruckte, wie jeder der Zwerge einen besonderen Charakter darstellte. Einmal der Gnom, der mit seinen ständigen Belehrungen nur nervt, ein anderer mit ungezügelter Esslust oder ein etwas verschlagener Zwerg, der gleich an Lösegeld-Erpressung denkt.

Als die vermeintlich böse Stiefmutter das Kind schließlich in der Hütte findet, greift dieses zum letzten Mittel und spielt die Geschichte mit dem vergifteten Apfel. Der „Ratte“ reicht das Spiel endgültig, mit „meinst du nicht, du übertreibst“. Nach der Leiche im gläsernen Sarg und dem Prinzen, der das Mädchen entdeckt, löst sich die Geschichte, ausgerechnet mit Hilfe des verdächtigen Zauberspiegels, in Wohlgefallen auf.

Nach 60 Minuten Spannung und Spaß es für die Schauspieler großen Applaus. Souffleuse beim Theaterstück war Teodora Tamovan, zuständig für die Maske Julia Zipp, für Ton und Technik Fynn-Hendrik Mürb und Dominik Pelger.